Kurz-Rezension „Halt niemals an“ – Chevy Stevens

Fischer Verlag* | Broschierte Ausgabe | Übersetzerin: Maria Poets | 458 Seiten | 14,00 € 

INHALT:

Die nehmen dich in deinem eigenen Camper als Geisel – und zwingen dich, draufloszufahren

Alice und Tom freuen sich nach einem Schicksalsschlag auf ihre Reise im Campermobil durch die Weite Kanadas. ​Doch dann lernen sie ein junges Anhalter-Pärchen kennen und bieten ihnen eine Mitfahrgelegenheit an. Aber Jenny und Simon sind nicht das, was sie vorgeben – sie haben eine Spur aus Blut und Zerstörung hinterlassen. Alice und Tom werden Geiseln in einem tödlichen Spiel, aus dem es kein Entkommen gibt.

 

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Rezension „Magisch“ – Annika Büsing

S.Fischer Verlag* | Gebundene Ausgabe | 284 Seiten | 24,00 € 

INHALT:

Magisch ist zurück. Natürlich in dem Haus hinter dem Knallerbsenwall, natürlich mit einem Job, der nicht ganz legal ist, natürlich mitten in der flirrenden Hitze des Spätsommers. Und alles fühlt sich an wie in ihren besten Zeiten, als Marie und Magisch erst enge Freunde und dann die erste Liebe wurden. Mehr als fünfzehn Jahre sind vergangen, und jetzt sitzen sie unten am Feldweg bei der Pferdekoppel im Schatten der Büsche und trinken Fanta-Korn als wären sie nie weg gewesen. Doch Andi, Maries Bruder, ist auch noch da, war tatsächlich nie weg, ist mittlerweile in der Partei, und noch immer gefährlich. Als Magisch bedroht wird, ist für Marie der Zeitpunkt gekommen, die Frage nach der Brandmauer in der eigenen Familie neu zu stellen.

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Rezension „Träume aus Salz“ – Anika Landsteiner

Fischer Verlag* | Gebundene Ausgabe | 304 Seiten | 24,00 € 

INHALT:

Eigentlich ist Flo glücklich. Zusammen mit ihrem Freund Matty verbringt sie eine Woche auf einer kleinen griechischen Insel. Das Wasser lockt azurblau, die Nächte schimmern im Mondlicht. Und trotzdem findet Flo keine Ruhe. Denn da ist etwas, das sie Matty nicht sagt. Nicht sagen kann. Als sie der mysteriösen Sofia begegnet und sich von ihr die Karten legen lässt, gerät Flo in einen Strudel aus Erinnerungen, die sie drängen, einen Weg zur Wahrheit zu finden.

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Highlight „Mama & Sam“ – Sarah Kuttner

S. Fischer Verlag* | Gebundene Ausgabe | 288 Seiten | 24,00 € 

INHALT:

Eine Tochter steht in der Wohnung ihrer plötzlich verstorbenen Mutter. Die Mutter ist fort, ihre gesamten Ersparnisse auch. Was bleibt, sind Fragen: Warum ist die Wohnung so chaotisch, der Briefkasten so voll? Und wie ist es überhaupt möglich, seine eigene Mutter an einen Heiratsschwindler zu verlieren? 

Also liest die Tochter die Nachrichten, die nicht für sie bestimmt waren, liest Dinge über sich selbst, die sie nie wissen wollte. Und doch, ganz langsam, füllt sich die Leerstelle mit einer Nähe, wie sie beiden zu Lebzeiten nicht möglich war. 

 

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Kurz-Rezension „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ – Lena Schätte

S.Fischer Verlag* | Gebundene Ausgabe | 192 Seiten | 24,00 € 

INHALT:

»Motte« wird die Ich-Erzählerin von ihrem Vater genannt. Der Vater ist Arbeiter, Spieler, Trinker. Eigentlich hat Motte sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann, beim Spielen alle Verstecke kennt und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen, der von der Werkshalle ins Büro versetzt wird, damit er sich nicht volltrunken die Hand absägt. Und das mit dem Alkohol, sagt die Mutter, war eigentlich bei allen Männern in der Familie so.
Auch Motte trinkt längst mehr, als ihr gut tut. Schon als Kind hat sie beim Schützenfest Kellnerin gespielt und die Reste getrunken, bis ihr warm wurde. Jetzt, als junge Frau, schläft sie manchmal im Hausflur, weil sie mit dem Schlüssel nicht mehr das Schloss trifft. Ihr Freund stützt sie, aber der kann meistens selbst nicht mehr richtig stehen. Nur ihr Bruder, der Erzieher geworden ist, schaut jeden Tag nach ihr. Als bei ihrem Vater Krebs im Endstadium diagnostiziert wird, sucht Motte nach einem Weg, sich zu verabschieden – vom Vater und vom Alkohol.

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Kurz-Rezension „Junikinder“ – Marcus Jarl

S. Fischer Verlag* | Broschierte Ausgabe | Übersetzer: André Wilkening | 544 Seiten | 18,00 € 

INHALT:

Das Leben der Kinderkrankenschwester Julia Bergman droht endgültig aus den Fugen zu geraten. Als wäre ihre Arbeit auf einer Frühgeborenenstation in Stockholm für die alleinerziehende Mutter nicht schon stressig genug, droht ihr Ex damit, das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn zu beantragen. Das Fass droht überzulaufen, als plötzlich ihr Schwager Henrik im Kreißsaal vor ihr steht. Doch bei der Frau, deren Kind viel zu früh auf die Welt kommt, handelt es sich nicht um Julias ältere Schwester Liv. Julia steckt in einem Dilemma: Einerseits wird sie durch die Schweigepflicht zur Mitwisserin, andererseits hat sie Liv versprochen, immer an ihrer Seite zu stehen. Das scheinbar perfekte Leben ihrer Schwester bekommt Risse und Julias Verhältnis zu Liv wird wieder einmal auf eine harte Probe gestellt. Eine bewegende Geschichte über Vertrauen, Enttäuschung, die tiefe Verbundenheit unter Geschwistern und weibliche Solidarität.

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Kurz-Rezension „Die Rettung“ – Charlotte McConaghy

S. Fischer Verlag* | Gebundene Ausgabe | Übersetzer: Jan Schönherr | 368 Seiten | 24,00 € 

INHALT:

Dominic Salt lebt mit seinen drei Kindern auf einer verlassenen Insel, irgendwo zwischen Australien und Antarktis. Weil das kleine Stück Land langsam vom steigenden Wasser verschlungen wird, ist das Forschungsteam, zu dem auch Dominic gehörte, längst abgereist, und bald soll auch die Familie ans Festland zurückkehren. Doch wird in einer folgenreichen Sturmnacht plötzlich eine Frau an die Küste gespült. Sie ist schwer verletzt, fast erfroren. Wer ist die Fremde? Und wie ist sie ausgerechnet nach Shearwater geraten? Während die Kinder sich von ihrer atemberaubend schönen Insel verabschieden müssen, von den Seelöwen und Albatrossen, den sturmumtosten Klippen und versteckten Senken, beginnen die fünf Menschen, einander zu umkreisen, ihre Sehnsüchte und Geheimnisse zu teilen und sich zu fragen: Welche Entscheidungen müssen wir treffen, um die Menschen zu schützen, die wir lieben?

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Rezension „Der ehrliche Finder“ – Lize Spit

S. Fischer Verlag* | Übersetzerin: Helga van Beuningen |Gebundene Ausgabe | 117  Seiten | 18,00 €

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INHALT:

Seit er vor einem Jahr in Bovenmeer angekommen ist, sitzt Tristan in der Schule neben Jimmy, der klüger und einsamer ist als alle anderen und es sich zur Aufgabe macht, Tristan Ibrahimi durch das Schuljahr zu begleiten. Denn der hat nicht nur einen Krieg erlebt und eine Flucht durch ganz Europa, sondern auch das, wonach Jimmy sich am meisten sehnt: eine intakte, große Familie, die Halt und Geborgenheit bietet.

Gemeinsam bauen sie sich ihre eigene Welt voller gegenseitiger Bewunderung und bedingungsloser Hingabe, geheimer Orte und einer Sprache, die beide verstehen. Bis jemand eine Entscheidung trifft, die nicht nur ihre Welt zum Einstürzen zu bringen droht, und ein Plan geschmiedet wird, der Jimmy und Tristan alles abverlangt.

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Kurz-Rezension „Schneesturm“ – Triona Walsh

Fischer Verlag* | Übersetzerin: Birgit Schmitz | Broschierte Ausgabe | 384 Seiten | 17,00 € 

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INHALT:

Eiskalter Winter, tosendes Meer: Cara und ihre Freunde treffen sich auf der irischen Insel Inishmore wieder. Zehn Jahre sind seit der Tragödie vergangen, die sie auseinandergerissen hat. Nun wollen sie den Jahrestag begehen. Die Feier hat kaum begonnen, als die Insel durch einen Schneesturm abgeschnitten wird; keine Fähre, kein Helikopter. Da kommt die Schreckensnachricht: Ein Mensch wurde von den berüchtigten Steilklippen gestürzt. Alle sitzen in der Falle. Die Freundschaft weicht Feindseligkeit, Lügen und Neid. Denn der Mörder oder die Mörderin ist noch auf der Insel – und längst nicht am Ende angekommen.

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Rezension „Die Wahrheiten meiner Mutter“ – Vigdis Hjorth

S. Fischer Verlag* | Übersetzerin: Gabriel Haefs |Gebundene Ausgabe | 400  Seiten | 24,00 €

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INHALT:

Johanna ist keine gute Tochter. Um sich zu retten, hat sie die Familie verlassen. Jetzt, dreißig Jahre später, ist sie wieder zu Hause. Sie sucht Nähe, sie will den Kontakt zur Mutter erzwingen, doch die verweigert sich kühl jeder Annäherung. Heimgesucht von den Erinnerungen an die Kindheit zieht Johanna sich in eine einsame Hütte am Fjord zurück, wo es an ihr ist, die Verhältnisse zu ordnen und sich aus den familiären Zwängen zu befreien.

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