Rezension „Rache und Rosenblüte“ – Renee Ahdieh

One by Lübbe | Hardcover | Übersetzer: Martina M. Oepping | 432 Seiten | 17,00 € |Amazon

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INHALT (Achtung Spoiler, wenn man den ersten Teil noch nicht kennt):

Einhundert Leben für das eine, das du nahmst. Ein Leben bei jedem Sonnenaufgang. Gehorchst du auch nur an einem einzigen Morgen nicht, nehme ich deine Träume von dir. Ich nehme deine Stadt von dir. Und ich nehme von dir dieses Leben tausendfach.

Shahrzad und Chalid haben sich gefunden. Und obwohl ihre Gefühle füreinander unverbrüchlich sind, lauert da immer noch der Fluch, der dem jungen Kalifen auferlegt wurde. Sie wissen beide, dass diese Last ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg steht. Und so verlässt Shahrzad den Palast. Sie verlässt Chalid. Aber kann sie einen Weg finden, ihre große Liebe nicht zu verlieren? Und kann sie verhindern, dass noch mehr Unschuldige sterben?

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Rezension „Der Kuss der Lüge“ – Mary E. Pearson

One by Lübbe | Hardcover | Übersetzer: Barbara Imgrund | 560 Seiten | 18,00 € |Amazon

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INHALT:

Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch das Mädchen entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Die beiden sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt Lia sich zu beiden hingezogen…

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Behind The Screens #1

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Dies ist eine Aktion von stehlblüten und bookwalk.

Ich lese schon länger die Beiträge von Anabelle und finde diese immer gut, weil sie auch mal einen Eindruck über den Menschen hinter dem Blog geben. Neben den ganzen buchlastigen Beiträgen finde ich es eine schöne Abwechslung auch mal etwas über mein Leben und was mich so außerhalb von Lesen und Bücher beschäftigt, zu schreiben. Ich werde versuchen diesen Beitrag regelmäßig mit Leben zu füllen, aber es kann sicher auch mal sein, dass ein paar Wochen gar nichts kommt.

Wie war deine Woche?

Die Woche war für mich recht anstrengend, genauso wir die letzten beiden, da wir an den Wochenende entweder nicht da waren oder Besuch hatten. Dieses Wochenende waren wir in meiner Heimatstadt Berlin. Solche Wochenenden sind dann immer recht vollgestopft mit Verabredungen, weil ich möchte in der kurzen Zeit, dann auch viele Freunde sehen und gleichzeitig auch die Zeit mit meiner Mutter genießen. Dieser Spagat führt oft zu wenig Schlaf und wenig Lesezeit bzw. Zeit zum Entspannen und eigentlich brauche ich das immer. Auf der anderen Seite hatte ich dann aber viele toller Erlebnisse mit den Menschen, die mir wichtig sind. Dadurch, dass ich am Wochenende nicht da war, mussten alle anderen Aktivitäten, wie Blogarbeit, Sport und Haushalt unter der Woche untergebracht werden. Am Ende des Tages war ich dann auch zu oft zu müde zum Lesen. Ich möchte mich natürlich nicht quälen beim Lesen, aber ich bin auch traurig, wenn ich nicht so richtig dazu komme. Positiv möchte ich eindeutig vermerken, dass es scheinbar endlich Frühling wird und endlich, endlich auch mal wieder mehr die Sonne scheint.

Ich habe begonnen das Hörbuch von Outlander – Feuer und Stein zu hören. Ich habe das Buch bereits schon vor Jahren einmal gelesen und möchte unbedingt wieder in die Reihe einsteigen. Allerdings hat das Hörbuch eine Dauer von 37 Stunden. Da werde ich noch sehr lange dran hören, denn meistens höre ich es nebenbei. Nebenbei gucke ich aber auch gerne YouTube Videos oder eine Serie. Häufig ist es die Qual der Wahl. 😉

Ich habe auch viele Bücher parallel angefangen zu lesen, merke aber, dass das nicht meine bevorzugte Lese-Strategie werden wird. Man verliert sich leicht und lässt Bücher dann angefangen liegen. Zwei Bücher parallel zu lesen ist angenehm, aber mehr sollten es nicht sein. Tatsächlich habe ich mich dann aber doch voll und ganz auf Der Übergang konzentriert, welches ich in einer FB-Leserunde, organisiert von Susen von Waldschrat liest. Das Buch hat mich dann auch wirklich die ganze Woche beschäftigt. Ich konnte es immer weniger bei Seite legen und habe meist deutlich mehr gelesen als im Leseabschnitt vorgesehen  war.

Welches Buch war dein Lesehighlight im Februar und wieso?

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Das Highlight im Februar war, wie schon in meinem Monatsrückblick erwähnt, Ich bin böse von Ali Land. Es ist ein Buch, was ich wohl nie vergessen werde und welches bei mir auch immer noch Beklemmungen auslöst. Nachdem Buch, welches sehr außergewöhnlich geschrieben ist (was sicher nicht jedem zu sagt), verliert man so ein bisschen ein Stück seiner Hoffnung an das Gute im Menschen zu glauben. Für mich war es trotzdem ein grandioses Debüt, vor allem weil es so authentisch wirkte und ich mir gut vorstellen konnte, dass sowas auch in der Realität passiert.

Was war dein Wochenhighlight?

Trotz erwähnter Anstrengung und wenig Schlaf, war das Wochenende in meiner Heimat definitiv das Highlight der Woche. Ich habe die Zeit mit meinen Berliner Freunden und bei Mutter (und unseren drei Meerschweinen) sehr genossen. Auch wenn ich regelmäßig nach Berlin fahre, sehr ich ja trotzdem nicht alle Leute jedes Mal. Dieses Mal hat auch endlich das Treffen mit einem ehemaligen Arbeitskollegen geklappt, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Nächste Woche ist auf jeden Fall wieder mehr Lesezeit reserviert.

Welches Buch war euer Highlight im Februar? Wie immer gilt: Ich freue mich über jeden Kommentar und jedes Like! 🙂

Waiting on Wednesday #30

Waiting on Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.

Mein WoW dieser Woche: 

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Die Journalistin Emily Emerson befindet sich kurz nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Margaret an einem besonders schwierigen Punkt in ihrem Leben. Da erreicht sie unvermittelt ein mysteriöses Gemälde, das eine Frau unter einem wunderschönen violettfarbenen Himmel zeigt. Schnell erkennt Emily, dass es sich dabei um Margaret handeln muss, doch dem Bild ist nur eine Notiz mit den Worten »Sie war die Liebe seines Lebens.« beigelegt. Emily ist von diesen Zeilen tief bewegt und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte, die auch ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt …

 

Warum ich darauf warte?

Wie ihr bereits seit meinem Beitrag AutoBuy Authors wisst, gehört auch Kristin Harmel dazu und ich möchte dieses Buch unbedingt lesen, nachdem ich jetzt 2 Jahre auf ein neues Buch gewartet habe. 😉

Wann erscheint es?

21. August 2017

 

Auslosung Gewinnspiel Paper Princess

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Nun werdet ihr endlich erlöst! Ich möchte mich bedanken für die rege Teilnahme und Eure Kommentare und auch über das ein oder andere Abo!

Gewonnen hat: Wayland liest (bei LovelyBooks wayland)

Herzlichen Glückwunsch!

Das Buch macht sich noch diese Woche auf den Weg.

Ich werde noch weitere Gewinnspiele in nächster Zeit veranstalten, also schaut gerne regelmäßig vorbei.

[Buchboxen] Unpacking Leseflut Buchbox

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Im Februar erreichte mich die erste Leseflut Buchbox, welches das schöne Thema „Schwerelos“ hatte. Ich wurde auf die Box durch das Unpacking Jessy von MelodyofBooks aufmerksam und habe dann gleich ein Abo abgeschlossen, denn ich habe schon lange auf eine Deutsch Buchbox gewartet und bin auch generell ein großer Fan von diesen Abo-Boxen, in denen jeden Monat tolle Überraschungen, häufig zu einem bestimmten Thema erwarten. Also lasst uns mal einen Blick in die Box werfen und was ihr tun müsst, um eine solche Box zu erhalten. 🙂

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Erinnerung – Gewinnspiel Paper Princess

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Bis morgen 23:59 Uhr habt ihr noch Zeit an meinem Gewinnspiel teilzunehmen und ein Exemplar für Paper Princess zu gewinnen. Alles was ihr dafür tun müsst, ist einen Kommentar unter meine Rezension zu schreiben, warum ihr Paper Princess gerne lesen möchtet. In dem Beitrag findet ihr auch die Gewinnspielbedingungen. Ich werde am Montag den Gewinner/ die Gewinnerin bekannt geben. Viel Glück! 🙂

 

Waiting on Wednesday #29

Waiting on Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.

Mein WoW dieser Woche: 

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Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand

Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus – und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.

 

 

Warum ich darauf warte?

Ich mag Bücher mit speziellen Charakteren sehr, vor allen solche, die auch Ecken und Kanten haben und genau darauf hoffe ich bei Eleanor.

Wann erscheint es?

24. April 2017

Rezension „Im ersten Licht des Morgens“ – Virgina Bailey

Diana Verlag | Taschenbuch | Übersetzer: Christiane Burkhardt | 432 Seiten | 9,99 € |Amazon  und beim Buchhändler vor Ort

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INHALT:

Bevor an einem Morgen im Jahr 1943 die Sonne aufgeht, tritt Chiara im besetzten Rom auf die Straße. Noch ahnt sie nicht, dass sie an diesem Tag einem kleinen Jungen das Leben retten wird. Doch als sie Daniele begegnet, verbinden sich ihre Schicksale unwiderruflich miteinander. Chiara nimmt ihn allen Widrigkeiten zum Trotz an wie einen Sohn. Aus Liebe tut sie fortan alles, um ihn zu schützen – und aus Liebe begeht sie nach Kriegsende einen folgenschweren Verrat …

MEINUNG:

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen und zwar um 1943 und dann 1973. Die Kapitel wechseln sich immer ab. Fast ausschließlich spielt die Geschichte in Italien bzw. Rom. Aus dem Klappentext ist nicht so richtig ersichtlich, wie die Geschichte konstruiert ist bzw. hatte ich zumindest eine andere Vorstellung. Daniele Tochter, Maria, die allerdings in Wales lebt ist die Person, die die ganze Geschichte ins Rollen bringt und vor allem auch Chiara zwingt sich wieder mit der Vergangenheit auseinander zu setzen, denn seit 10 Jahren weiß niemand, wo Daniele ist und ob er noch lebt. Als Maria, 15 Jahre alt, heraus bekommt, dass ihr vermeintlich geglaubter Vater nicht ihr richtiger ist, kommt in ihrer Familie zu einem Eklat und sie macht sich auf den Weg nach Italien.

Maria ist ein typisches pubertierendes Mädchen, die herauszufinden versucht, wer sie wirklich ist. Ich fand es sehr mutig, dass sie ganz alleine in ein ihr fremdes Land fährt, dessen Sprache sie nicht spricht, um ihre Wurzeln zu finden. Manchmal habe ich schnell vergessen, dass die „Gegenwart“ des Buches ja 1973 ist. Von daher scheint es auch kein Problem zu sein, dass man mit 15 schon raucht und scheinbar auch noch nicht fliegt, sondern mit der Bahn fährt.

Daniele lernt man nur indirekt kennen, aber es ist deutlich spürbar, dass er innerlich wohl völlig zerrissen war und auf die schiefe Bahn gerät. Ihm ist auch sehr wohl bewusst, dass Chiara nicht seine leibliche Mutter ist. Das lässt er sie vor allem in der Vergangenheit spüren. So spricht er zum Beispiel ganze drei Monate nicht mit ihr, nachdem sie ihn in ihre Obhut genommen hat, weil seine Mutter deportiert worden ist. Ihm scheint nicht so richtig klar zu sein, dass ihm damit das Leben gerettet worden ist.

Ob er noch lebt oder nicht, weiß Chiara nicht. Eine Verkettung sehr unglücklicher Zustände führte allerdings dazu, was dann so nach und nach raus kommt. Die Suche nach Daniele liegt allerdings nicht im Fokus des Buches, was ich ein wenig schade fand, aber mir ist schnell klar geworden, dass es mehr um das geht, was Chiara getan hat. Was für Auswirkungen es auf Daniele und sein weiteres Leben hat und Chiara damit leben kann. Man muss sich mit der Frage auseinander setzen, wie viel Schuld Chiara trägt und ob, das was sie getan hat nicht zu Daniele Besten war, sondern vor allem zu ihrem Besten.

Chiara mochte ich  dennoch sehr gerne. Anfangs habe ich immer rum gerätselt, wie alt sie wohl sein möge, aber an einer Stelle wurde indirekt gesagt, dass sie 60 Jahr alt sei. Mir kam sie deutlich jünger vor. Ich mochte ihre Stärke und zugleich ihre Unsicherheit. Ich mochte ihre Neurosen und Spleens, die vor allem sehr humorvoll von ihrer Putzfrau beschrieben worden sind Man spürt auf das ganze Buch hinweg, dass sie Daniele bedingungslos liebt, auch als er auf die schiefe Bahn gerät und dass sie ihn nicht vergessen kann.

FAZIT:

Virginia Bailey schafft eine großartige Atmosphäre und gestaltet ihre Charaktere so, dass man nach Beendigung des Buches das Gefühl hat sie wirklich zu kennen. Man bekommt nicht nur einen Einblick in das Italien zur Zeit des zweiten Weltkriegs und das Italien der 1970er Jahre, sondern die Autorin fängt auch das italienische Flair einzigartig ein. Ich hätte mir noch ein wenig mehr den Fokus auf der Geschichte von Daniele, späteren Manns, in den 1970er gewünscht, aber ansonsten hatte mich das Buch wirklich begeistern können. Ich freue mich auf weiter Romane von der Autorin!

 Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise vom Diana Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!