[Special] Briefromane

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Ich glaube, dass es schon mal erwähnt hatte, aber ich bin spätestens seit Für immer vielleicht großer Fan von Briefromanen. Zunächst war ich skeptisch, ob mit  diesem Stil wirklich eine Handlung zu Stand kommt, aber am Ende war ich restlos begeistert und habe sehr viel Respekt davor einen Roman in der Form aufzubauen. Goethe hat es schließlich mit Die Leiden des jungen Werther vorgemacht (auch wenn ich den Werther nicht wirklich mochte ;-)). In diesem Beitrag möchte ich euch gerne eine Übersicht an Briefromanen vorstellen, von denen ich auch so einige gelesen bzw. Zuhause habe.

Klassiker

+ Gute gegen Nordwind von Daniel Glattauer

Von dem Buch habe ich immer viel gehört, aber hatte gar keine Vorstellung, um was für einen Roman es sich handelt. Es ist ein klassischer Briefroman. Ich liebe die Geschichte von Emmi und Leo und den Schreibstil von Daniel Glattauer. Leider gibt es hier kein Happy End.

+ Alle sieben Wellen von Daniel Glattauer

Die Geschichte von Emmi und Leo geht weiter. Auch wenn einige anderer Meinung sein mögen, ich habe diesen zweiten Teil genauso geliebt wie Gut gegen Nordwind. Vor allem deswegen, weil man hier endlich das Happy End bekommt, auf das ich so gehofft habe.

+ Für immer vielleicht von Cecilia Ahern

Einer meiner absoluten Lieblingsromane und auch das Buch, das meine Leidenschaft für Briefromane entfacht hat. Seitdem bin ich immer auf der Suche nach weiteren Büchern aus diesem Bereich. Den Film, Love Rosie, habe ich auch gesehen. Mir hat er gefallen, aber mich hat gestört, dass die Handlung doch stark verändert wurde.

+ Im Jahr des Rehs von Stephanie Jana

Hier werden nach siebzehnjähriger Funkstille zwischen den beiden Freundinnen Bella Becker und Sabine Born wieder E-Mails ausgetauscht. Die altbekannte Vertrautheit ist gleich wieder vorhanden und so entsteht über Jahre ein reger E-Mail Austausch, in dem beide wieder zueinander finden. Das Buch befindet sich noch auf meinem SuB.

+ 84, Charing Cross Road von Helene Hanff

Von diesem Buch habe ich eine wunderschöne gebundene Ausgabe. Es ist besonders, aber kurzweilig. Das Buch umfasst die Briefe zwischen der Amerkanerin Helene Hanff und einem kleinen Antiquariat in London Ender der 1940er Jahre. Besonders gut fand ich den Einblick, wie damals Geschäft zwischen Übersee erfolgt sind. Heute wäre das undenkbar.

Jugendbücher

+ Das ist also mein Leben von Stephen Chbosky

Ich glaube, dass viele das Buch kennen. Es gibt dazu sogar eine Verfilmung unter dem Titel Vielleicht lieber morgen mit Emma Watson. Es steht auch auf der Liste der Rory Gilmore Challenge. In dem Buch geht es um den sechzehnjährigen Charlie, der seine besondere Sicht auf die Welt einem imaginären „Freunde“ in Briefen mitteilt. Ein Buch, was ich dieses Jahr unbedingt noch lesen möchte.

+ Love Letters to the Death von Ava Dellaira

Es ist ein Buch, in dem es um Abschied geht. Abschied von der eigenen Schwester. Dabei hilft Laurel, dass sie Briefe an verstorbene Persönlichkeiten wie Amy Winehouse und Kurt Cobain schreibt. Die Totane verstehen Laurel besser als die Lebenden. Ein Buch, welche auch noch auf meiner Wunschliste steht.

+  Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lilly Lindner

Lilly Lindner ist vielen bestimmt eine Begriff, nicht allein durch ihren autobiographischen Roman Splitterfasernackt. Was fehlt, wenn du verschwunden bist ist ihr erster Jugendroman. Hier geht um und die Schwestern April und Phoebe. April ist wegen ihrer Magersucht in einer Klinik. Phoebe, die auf ihre tausend Fragen keine wirklich Antwort bekommt, fängt an ihrer Schwester Briefe zu schreiben. Eine herzzerreißende Geschichte, die auch noch gerne lesen möchte.

Moderne Briefromane

+ Scheidungspapiere von Susan Rieger

Ich hatte ja bereits im letzten Jahr in einem Special-Beitrag dieses Buch erwähnt und warum es mir so gut gefallen hat. Hier findet die Handlung nicht nur über Briefe statt, sondern auch durch u.a. Zeitungsartikel, Anwaltsnotizen und Gesetzestexte. Ich möchte schon behaupten, dass man für dieses Buch schon mal einen Briefroman gelesen haben und es unter Umständen auch mögen sollte. Es quasi ein Briefroman für Fortgeschrittene.

+ Giants von Sylvain Neuvel

Mal ein besonderer Roman aus dem Sci-Fi-Bereich, der vom klassischen Briefroman abweicht und  zum größten Teil aus Interviews besteht. Dabei geht es um den Pfund einer riesigen Metallhand mit seltsamen Zeichen auf dem Metall, von der nicht klar ist, wo sie herstammt und wer sie vergraben hat. Im Laufe der Geschichte tauchen weitere Teil auf, die über den gesamten Globus verstreut sind. Ich habe das Buch bereits begonnen zu lesen, aber noch nicht beendet.

+ Wer war Alice von T.R- Richmond

Diese Geschichte besteht aus E-Mails, Briefen, SMS und Twitter-Einträgen und rekonstruiert damit die Geschichte von Alice, die eines Morgens leblos im Fluss gefunden wird und keiner weiß, was passiert ist. Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich sehr schnell in den sozialen Medien und genauso schnell folgen auch die Spekulationen zu ihrem Tod. Ihr ehemaliger Professor macht sich daran, herauszufinden, was ihr passiert ist und wer sie wirklich war. Ich habe auch dieses Buch noch ungelesen in meinem Regal stehen. Trotz der relativ schlechten Meinungen, freue ich mich immer noch sehr auf das Buch.

Habt ihr einen der Romane gelesen? Welche Briefromane fehlen hier noch auf der Liste? Ich würde sehr über Eure Tipps und Anregungen freuen!

 

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