Meine fünf liebsten Romane, die mehr Aufmerksamkeit verdient hätten

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Das Regal mit meinen gelesenen und auch meinen liebsten Büchern steht im Schlafzimmer und dabei ist mir aufgefallen, dass ich von manchen Bücher noch nicht so richtig etwas in der Blogger- und BookTube-Welt gesehen. Häufig sind ist zwar schon etwas ältere Bücher, aber tolle Geschichten verlieren ja nie an Aktualität und haben es mehr als verdient gelesen zu werden. Ich habe fünf Bücher rausgesucht, von denen ich der Meinung bin, dass es echte Geheim-Tipps sind.

Die Quintessenz von Staub ist ein sehr außergewöhnliches Buch gewesen, welches ich 2014 in einer Leserunde zusammen mit der Autorin auf LovelyBooks gelesen habe. In dem Buch geht es um Marie, die Pius kennen lernt, welcher für sie ein großes und unerwartetes Glück bedeutet. Beide heiraten schnell, doch als Marie einen Schlaganfall bekommt, wird alles anders. Marie wird von Pius als menschliches Forschungsobjekt missbraucht. Das Ganze entwickelt sich zu einem echten Psychothriller und wirft viele kontroverse Themen auf, die vielleicht wirklich mal unsere Zukunft sein könnten. Ein Buch, welches schockiert und zum Nachdenken anregt. Es kein Buch für zarte Gemüter.

Das Buch war das erste, welches ich mir nach einer langen E-Book-Phase wieder in Papierform gekauft habe, weil es das Buch bis heute nicht als E-Book gibt und die Bewertungen auf Amazon sehr gut sind. In dem Buch geht es um die Künstlerin Alex und den Medizinstudenten Eric, die sich beide Hals über Kopf verlieben. Doch dann erfährt Eric, dass er unheilbar krank ist. Es ist ein Buch, welches sehr gefühlvoll mit der schweren Erkrankung Erics umgeht und das einen wirklich zu Tränen rührt, denn man weiß, dass es für Eric keine Hoffnung mehr gibt. Wir begleiten die beiden, wie sie damit lernen zu leben und wie Alex von Eric Abschied nehmen muss. Das Buch ist zu keiner Zeit kitschig, sondern auf jeder Seite spürt man die besondere Beziehung der beiden. Leider ist es das einzige Buch, welches von Jeannie A. Brewer erschienen ist.

Das Buch ist bereits vor acht Jahren erschienen, hat aber in meiner Erinnerung keine Zeit eingebüßt. In dem Roman geht es um zwei Zwillingsschwestern, von denen Vida Winter Schriftstellerin ist. Niemand weiß wer sie wirklich ist. Es gibt ein großes Familiengeheimnis, um ihre Schwester und dem Brand, der ihr gesamten Familiensitz zerstört hat. Erst als Vida selbst dem Tode nah ist, bricht sie ihr Schweigen. Das Buch enthält zwei Handlungsstränge, Gegenwart und Vergangenheit und ist damit vergleichbar mit Romanen von z.B. Lucinda Riley (obwohl ich diese überhaupt nicht mag und die auch hier nicht ran kommen). Es ist eine wunderbare Geschichte zum Schmöckern, die düster und mystisch ist. Das Ende konnte ich nicht vorhersehen. Hier ist nichts so, wie es scheint.

Auch dieses Buch habe ich bisher wenig gesehen, außer bei Lotta von Lottas Bücher, die dieses Buch auch gerne mochte. Hier bekommen wir mal eine etwas außergewöhnliche Geschichte. Alice und William sind schon seit 20 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder. Alice ist unzufrieden mit ihrem Leben und ihrer Ehe. Als plötzliche eine Online-Studie „Die Ehe im 21. Jahrhundert“ bei ihr im Postfach landet, ist Alice davon angefixt und führt schnell als „Ehefrau 22“ mit einen anonymen „Forscher 101“ intimer Gespräche über ihr Eheleben. Die Nutzung von Social Media, wie Facebook & Co. ist fester Bestandteil des Romans und macht das Ganze zu einer Geschichte unserer Zeit, auch wenn Alice und ihr Mann keine 20 mehr sind. Normalerweise fallen solche Romane absolut nicht in mein Beuteschema und ich mache darum einen großen Bogen. Hier aber bekommt man eine Story, die nicht vorhersehbar ist und nach Schema F abläuft. In Bereich der sogenannten Frauenromane (ich hasse diesen Begriff) ist Die Eheprobe wirklich eine Perle.

Hierbei handelt es sich um einen von mir sehr heiß geliebten Briefroman der anderen Art. Ich bin so großer Fan von solcher Art von Romanen, dass mir der Inhalt meist (fast) egal ist. Ich finde es einfach bewundernswert, wie man eine Geschichte nur auf der Basis von Briefen, Zeitungsartikeln und im vorliegenden Roman sogar Gerichtsakten und Gesetztestexte, aufbauen kann. Durch die besagten Gerichtsakten und Gesetztestexte werden Die Scheidungspapiere sogar ziemlich anspruchsvoll. In der Geschichte soll die junge Anwältin Sophie die Scheidung von Mia Durkheim abwickeln, obwohl sie gar keine Spezialistin auf diesem Gebiet ist. Doch Mia ist die Tochter eines wichtigen Mandanten. Der Roman gibt einen tiefen Einblick in die Familie, die zu zerbrechen droht. Natürlich gibt es Szenen, die einem Rosenkrieg gleichen, aber das Buch ist sehr humorvoll und ich musste mehrfach schmunzeln. Das liegt vor allem an den wirklich klugen und scharfsinnigen Damen, Mia und Sophie. Mir hat das Buch großen Spaß gebracht.

Habt ihr einen der Romane gelesen? Welches sind Eure Geheim-Tipps? Wie immer freue ich mich über jedes Like und jeden Kommentar von Euch. 🙂

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  1. Pingback: [Special] Briefromane | Eulenmatz Liest

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