Rezension „Tell me no lies“ – A. V. Geiger

LYX Verlag* | Broschierte Ausgabe | Übersetzer: Katrin Reichardt | 544 Seiten | 12,90€ |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Wo ist Eric Thorn? Ist er am Leben? Tessa Hart ist die Einzige, die die Wahrheit kennt. Aber sie hat beschlossen, ihre Eric-Thorn-Fangirl-Zeiten ein für alle Mal hinter sich zu lassen – und nie wieder in die Nähe einer Twitter-App zu kommen. Denn auch wenn sie sich inzwischen traut, ihr Zimmer zu verlassen, so fürchtet sie sich noch immer vor der Vergangenheit. Doch genau dieser muss sich Tessa früher stellen als gedacht …

MEINUNG:

Tell me no lies ist der zweite Teil der Follow me Back Dilogie. Band 1, Follow me back, hatte mir ziemlich gut gefallen und endete mit einem großen Cliffhanger. Aus diesem Grund sollte man beide Bücher auch zwingend in der Reihenfolge lesen.

Band 2 setzt dort an, wo Band 1 aufgehört. Mich hat hier gestört, dass es wirklich sehr viel um Social Media geht, im Speziellen um Twitter. Man muss der Autorin lassen, dass sie hier entweder richtig gut recherchiert hat oder absoluter Profi in dem Umgang damit ist. Zu Twitter kommt dann auch noch Snapchat dazu. Es bleibt hier nicht nur bei den Dialogen, sondern es wird auch richtig erläutert, wie alles funktioniert. Man fragt sich hier wirklich in was für einer Welt wir hier leben. Ist das unsere neue Realität?

Die Liebesgeschichte geht einerseits richtig los, aber geht gleichzeitig auch komplett unter, weil Tessa und Eric einfach keine Ruhe für Zweisamkeit haben. Es passiert auch so viel anderes, dass die Geschichte fast ohne auskommen würde, was ich schade finde, denn irgendwie gehört das für mich für diese Art Romane dazu. Beide haben auch einen Sack voller eigener Probleme. Eric möchte endlich aus dem ganzen Show Business aussteigen und Tessa hat nach wie vor mit ihrer Angststörung zu tun und mit ihrer berechtigten Angst, um ihren realen Stalker, der Grund für ihre Ängste ist. So richtig habe ich auch keinen Zugang zu den beiden gefunden.

Es wird immer sehr viel Fachjargon verwendet, wie bereits auch in Band 1, um Tessa Probleme genau einzuordnen, aber mir nimmt es dann ein bisschen überhand, denn irgendjemand verfolgt die beiden scheinbar tatsächlich. Das ist auch das Kernthema des ganzen Buches und natürlich ist es am Ende nicht die Person, von der man es annimmt. Weiterhin gefielen mir aber die Vernehmungsprotokolle, die quasi als vorgelagerter Cliffhanger auf das folgende Kapitel neugierig gemacht haben. Spannungsbogen war also durchaus da, aber mir waren ein bisschen zu viele Fragezeichen im Kopf, weil es anfangs ziemlich wirr war.

FAZIT:

Tell me no lies war schwächer als der Vorgängerband, aber immer noch gut geschrieben und erzählt. Allerdings konnte mich das Buch bis zum Ende nicht bekommen. Mir fehlte einfach auch ein Charakter, der mich durch die Geschichte getragen hätte, leider waren das weder Eric noch Tessa. Ich denke, das Buch findet durchaus seine Fans, ich gehöre scheinbar nicht dazu.

Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise vom LYX Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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