Rezension „Die Zeit der Tyrannen“ – Ellin Carsta

Tinte & Feder Verlag* | Taschenbuch | 300 Seiten | 9,99 € | Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT (Achtung Spoiler, wenn man die anderen Bände nicht kennt):

Bernried am Starnberger See, 1940: Die Söhne der Familien von Falkenbach und Lehmann stehen vor der Einberufung in die Wehrmacht. Auf verschiedenen Wegen versucht allen voran Paul-Friedrich von Falkenbach zu verhindern, dass sie im Krieg kämpfen müssen. Gustav tritt eine Stelle als Arzt in einer Heilanstalt an. Leopold Lehmann, mittlerweile als Leiter des Familienbetriebs eingesetzt, scheint unabkömmlich zu sein. Aber seine Freude über diese vermeintliche Lösung hält nicht lange an. Seine Frau Irma hat sich entschieden, ihn endgültig zu verlassen. Doch wird er die Trennung akzeptieren?

Niemand in der Familie ahnt, dass sich Wilhelmine von Falkenbach auf den Weg in Richtung Widerstand begeben hat. Ihr Vater Paul-Friedrich muss genau wie sein bester Freund Wilhelm erkennen, dass sein Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger schwindet. Wo stehen die Familien, und welche Gefahr droht ihnen?

MEINUNG:

Die Zeit der Tyrannen ist der 7. Teil der Falkenbach-Saga und schließt nahtlos an den 6. Band an. Es ist dringend zu empfehlen alle Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man sich sonst spoilert.

Wir befinden uns jetzt Mitten im 2. Weltkrieg. Leopold droht die Einberufung in die Wehrmacht. Gustav kann dies, danke Paul-Friedrich verhindern, in dem er eine Stelle als Arzt in einer Nervenheilanstalt angeboten bekommt. Seine Frau Clara erwartet ihr erstes Kind. Wilhelmine von Falkenbach schließt sich, nach dem Tod ihrer großen Liebe Martin dem Widerstand an. Es sind unruhigen Zeiten und die Familien Lehmann und von Falkenbach müssen zu sehen, dass sie die drohenden Gefahren von ihrer Familie abwenden können.

Ich muss sagen, dass so langsam ein wenig die Luft aus der Serie raus ist, zumindest für mich. Ich finde, in diesem Teil ist wirklich wenig Neues passiert und ich habe das Gefühl, dass die Handlung stagniert ist. Ein großen Teil nehmen immer die Gedanken und Gefühle der jeweiligen Personen ein, was ich grundsätzlich schön finde, aber es wird leider immer und immer wieder wiederholt. Wenn man die Reihe kennt, so wie ich, dann kennt einfach irgendwann alle Personen. Ich habe mich hier wirklich schwer getan am Ball zu bleiben und musste das Buch kurz unterbrechen. Einen Spannungsbogen haben ich leider vergeblich gesucht.

FAZIT:

Die Zeit der Tyrannen ist der 7. Teil der Falkenbach Reihe. Zum ersten Mal habe ich mich hier schwer getan, da viele Informationen zu den Charakteren aus den voran gegangen Bänden einfach wiederholt worden sind und ich einen richtigen Handlungs- und Spannungsbogen vermisst habe. Mein Eindruck wäre, dass die Reihe langsam enden könnte.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise von Ellin Carsta zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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