Rezension „Alles muss man selber falsch machen“ – Alena Schröder

dtv Verlag* | Gebundene Ausgabe | 224 Seiten | 18,00 € 

INHALT:

Das Leben in all seiner albernen Ernsthaftigkeit

Komplizierte Muttergefühle, skurrile Lieblingstiere, Angst vor der Brotschneidemaschine und die heilende Kraft des Popsongs: All diesen Themen (und natürlich vielen mehr) widmet sich Alena Schröder in dieser Sammlung ihrer besten Kolumnen.

MEINUNG:

Alena Schröder begeistert mich schon seid ein paar Jahren mit ihren historischen Romanen, wie z.B. Bei euch ist es immer so unheimlich still. Aus diesem Grund habe ich mich gleich gefreut als etwas Neues von ihr erschienen ist. Alles muss man selber falsch machen ist eine Sammlung ihrer besten Kolumnen, die z.B. in der Süddeutschen Zeitung veröffentlich werden.

Mir war nicht bewusst, dass sie Kolumnen schreibt. So habe ich mal eine ganz andere Seite von ihre kennengelernt, denn die Kolumnen drehen sich dieses Mal nicht um fiktiven Personen, sondern um sie selbst. In ihren Kolumnen spricht sie über viel alltägliche Dinge, die sie als Schriftstellerin, Mutter und Frau.  Die Kurzgeschichten sind vier größere Kategorien eingeteilt. Mir gefiel auch das Cover sehr gut, weil es so gut zu den beiden bereits erschienen Geschichten passt. Das Lesen der Kolumnen war kurzweilig, oft auch amüsant z.B. Angst vor einer Brotschneidemaschine und Dialoge mit ihren Kindern, aber vermutlich bleibt da bei mir nicht ganz so viel hängen. Es gibt aber auch Themen in den Kolumnen, da hat sie sehr gute Gedanken und Argumente und die mich auch zum Nachdenken angeregt haben, z.B. Erlebnisse in der Deutschen Bahn und der Stellenwert vom Weihnachtsgottesdienst. Ich würde empfehlen sich die Kolumnen einzuteilen und jeden Tag ein paar zu lesen.

FAZIT:

Alles muss man selber falsch machen ist eine kurzweilige, zuweilen humorvolle und manchmal nachdenklich machenden Sammlung der besten Kolumnen von Alena Schröder. Kann man lesen, muss man nicht. Für mich eine schöne Überbrückung bis ihr nächster Roman erscheint.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise von dtv Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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