Kurz-Rezension „The Irish – Roan“ – Annie Stone

selfpublished* | Broschierte Ausgabe | 300 Seiten | 17,99 € 

INHALT:

Ich suche nicht nach Liebe. Aber für ein bisschen Spaß bin ich definitiv zu haben. Und Roan Walsh? Er sieht genau nach der Art von Spaß aus, die ich gebrauchen könnte – ein umwerfender Mann mit einem verschmitzten Lächeln und einem Körper, der mit einer Warnung versehen sein sollte. Als er mich zu einem Abenteuer einlädt, überlege ich nicht zweimal. Was ich nicht erwarte, ist, dass dieses Abenteuer zu so viel mehr wird. Denn Roan ist nicht nur ein Vergnügen – er ist klug, beschützend und viel zu gut darin, unter meine Haut zu gehen. Ich hatte mir geschworen, mich nicht zu verlieben. Aber dieser Mann? Er bringt mich dazu, alles zu wollen, was ich mir versagt hatte. Es ist leichtsinnig. Es ist chaotisch. Und es ist genau das, was ich brauche.

MEINUNG:

Mir gefiel der Zusammenhalt in der Familie von Ronan. Es genauso wie ich mir eine irische Großfamilie vorstelle und deswegen war ich gedanklich auch die ganze Zeit in Irland. Ich habe es nicht verstanden, warum das Buch unbedingt in den USA spielen musste, aber ich vermute weil Jenna unbedingt in Berkley arbeite musste. Ich bin da immer sehr kritisch, wenn so ein Setting von deutschen Autorinnen kommt und hier war es mir ingesamt einfach viel zu Deutsch, auch die Sprache und Wörter.

Ich habe die Liebesgeschichte zwischen den beiden leider nicht wirklich gefühlt. Mir fehlte vor allem die Sicht Ronan, denn ich habe es nicht verstanden, wie er schon so schnell so beschützend und vereinnahmend ist, obwohl sie doch angeblich nur Freunde sind. Mir fehlte das schlichtweg die Entwicklung bzw. die Sicht auf seine Emotionen. Schließlich ist das hier keine Dark Romance, wo man so etwas erwartet. Spicy Szene gibt es hier allerdings und die sind gut geschrieben. Leider dadurch auch nicht wirklich authentisch, dass angeblich nur Freund sind. Keiner kaufte ihnen das ab inkl. mir, weil für mich auch gar nicht klar war, warum Jenna nun keine Beziehung wollte.

Für Jenna konnte ich mich leider auch nicht erwärmen. Statt Ende 20 wirkte sie auf mich leider eher wie Anfang 20. Sie blieb für mich ingesamt oberflächlich. Sie hat eine sehr, sehr enge Beziehung zu ihrer besten Freundin Nina, die eigentlich fast eine Beziehung ist, aber nur platonisch. Ich finde Freundschaften immer enorm wichtig, auch in Büchern, aber hier war es mir ein bisschen zu stark.

FAZIT:

The Irish – Roan hat gut gestartet, aber für mich dann immer mehr abgeflacht. Es fehlt mir hier an der Tiefe der Charaktere, ihrer Entscheidungen und ihrer Liebesbeziehung. Roan irische Familie hat es noch ein bisschen gerettet.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise von Netgalley* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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