C.H. Beck Verlag* | Gebundene Ausgabe | 163 Seiten | 24,00 €

INHALT:
MEINUNG:
Lori habe ich ehrlicherweise vor allem lesen wollen, weil es dazu so viele tolle Meinungen und Stimmen gab. Ich bin immer etwas vorsichtig gegenüber Literatur über die DDR, weil es zu sehr mit meiner eigenen Geschichte kollidiert.
Lori ist die gemeinsame Schwester, die in dieser Geschichte zwischen den Seiten schwebt, über die aber niemand sprechen möchte und dennoch hat ihre Abwesenheit ein große Lücke hinterlassen. Leni und ihre Geschwister kämpfen alle mit ihrem Leben und Sorgen, aber sie ist die einzige, die sich Lori erinnern kann bzw. glaube sich zu erinnern. Es ist klar, dass ihre Eltern etwas verheimlichen. Geschickt nimmt uns die Autorin mit in die vergangene DDR Geschichte und die Geschichte von Lenis Eltern. Die Autorin hat ausgesprochen gut recherchiert. Ich schätze es auch, dass sie selbst in DDR gelebt und ausgewachsen ist. Ich habe so viel über Cottbus und viele historische Dinge aus dieser Zeit erfahren, von denen ich bisher noch gar nichts wusste. Das hat mich wiederum zu der Feststellung gebracht, wie wenig ich über die DDR an Fakten weiß.
Für mich hat das Buch ganz schnell eine hohe Sogwirkung entwickelt, so dass ich es nicht mehr weg legen konnte. Ich wollte ebenso wissen, was mit Lori passiert ist. Es gibt einige spannende Wendungen.
FAZIT:
Lori hat mich trotz kurzer Länge sofort in seinen Bann gezogen und sich dann auch zum Pageturner entwickelt. Es fällt wieder in die Kategorie tragische Familiengeschichte – eine falsche Entscheidung hat das Leben von sehr vielen Personen für immer beeinflusst.
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise von C.H Beck Verlag* über Netgalley* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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