Rezension „Winterlicht am Meer“ – Tanja Janz

Harper Collins Verlag* | Taschenbuch Ausgabe  | 352 Seiten | 13,00 € 

INHALT:

Weil ihr Vater Unterstützung braucht, kehrt Imke zurück an die nordfriesische Küste. Nach langer Zeit atmet sie wieder die salzige Meerluft, spürt den kühlen Wind und geht am Winterstrand spazieren. Hier kann sie die Erinnerungen an ihre ehemals beste Freundin und an ihre große Liebe Simo nicht mehr verdrängen; beide hat sie hier zurückgelassen und seitdem nicht mehr gesehen. Bis jetzt. Hin und her gerissen zwischen Gewissensbissen und dem Wunsch, zumindest die Freundschaft zurückzugewinnen, bereitet Imke den Weihnachtsbasar und die Christandacht in St. Peter-Ording vor und spürt, wie ihre Hoffnung auf ein Winterwunder wächst und sie allmählich Heilung findet.

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Rezension „Broccoli Punch“ – Lee Yuri

Kanon Verlag* | Gebundene Ausgabe | Übersetzer: Tamina Hauser | 212 Seiten | 23,00 € 

INHALT:

Ein Freund, dessen Hand zu einem Brokkoli wird. Ein Vater, dessen Asche sich in eine sprechende Pflanze verwandelt. Das plötzliche Auftauchen des toten Exfreunds für eine letzte gemeinsame Kimchi-Mahlzeit. Ein Mann, dessen bester Freund Scott ein wunderschöner Flusskiesel ist. Die Web-Managerin eines K-Pop-Stars, die sich darüber selbst vergisst. Oder eine junge Frau, die unsichtbar wird. 

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Rezension „Rauhnächte“ – Ellen Sandberg

Penguin Verlag* | Gebundene Ausgabe  | 352 Seiten | 17,00 € 

INHALT:

Sie darf das nie erfahren. Du hast es mir versprochen!“ Wie ein Faustschlag trifft dieser Satz die 22-jährige Pia an Heiligabend, als sie ein Streitgespräch ihrer Eltern belauscht. Als sie kurz darauf herausfindet, dass sie mit vier Jahren adoptiert wurde, bricht ihre bis dahin gekannte Welt vollends zusammen. Schon ihr Leben lang fühlte sie sich anders, seltsam fremd, als ob ein Tabu sie umgibt. Nun scheint all das bestätigt. Auf der Suche nach Antworten fährt Pia nach Wasserburg am Inn, dem Heimatort ihrer leiblichen Mutter. Der Raureif hängt tief in den winterlichen Inn Auen und durch das mittelalterliche Städtchen tanzen schauerliche Gestalten, die nach altem Brauch die Geister vertreiben sollen. In den Rauhnächten, so sagt man, drängen alte, gut gehütete Geheimnisse wieder an die Oberfläche. Und je näher Pia der Wahrheit über ihre Mutter kommt, desto enger ziehen die Geister der Vergangenheit ihre Kreise um sie. Bis Pia in tödlicher Gefahr schwebt …

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Rezension „Tiefe Schuld“ – Laura Dave

Heyne Verlag* | Paperback | Übersetzer: Stefan Lux | 321 Seiten | 17,00 € 

INHALT:

Der Hotelier Liam Noone stürzt von der Klippe vor seinem Haus in Kalifornien in den Tod. Seine Tochter Nora muss derweil in New York noch den Verlust ihrer kürzlich verstorbenen Mutter verarbeiten, da steht ihr Halbbruder Sam vor ihr. Er drängt sie, mit ihm nach Kalifornien zu fliegen. Sam glaubt nicht an einen Unfall seines Vaters, auch wenn die Polizei keine Hinweise auf ein Verbrechen gefunden hat. Doch wer könnte Liam getötet haben? Zusammen beginnen die Geschwister, in Liams Vergangenheit zu forschen und entdecken dabei ein Geheimnis, das Liams Leben entscheidend beeinflusste. Führt sie diese Spur am Ende auch zu seinem Mörder?

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Kurz-Rezension „Russische Spezialitäten“ – Dmitrij Kapitelman

Hanser Berlin Verlag* | Gebundene Ausgabe | 192 Seiten | 23,00 € 

INHALT:

Eine Familie aus Kyjiw verkauft russische Spezialitäten in Leipzig. Wodka, Pelmeni, SIM-Karten, Matrosenshirts – und ein irgendwie osteuropäisches Zusammengehörigkeitsgefühl. Wobei, Letzteres ist seit dem russischen Überfall auf die Ukraine nicht mehr zu haben. Die Mutter steht an der Seite Putins. Und ihr Sohn, der keine Sprache mehr als die russische liebt, keinen Menschen mehr als seine Mutter, aber auch keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Klug ist es nicht von ihm, mitten im Krieg in die Ukraine zurückzufahren. Aber was soll er tun, wenn es nun einmal keinen anderen Weg gibt, um Mama vom Faschismus und den irren russischen Fernsehlügen zurückzuholen? 

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Rezension „Kiss Her Once for Me“ – Alison Cochrun

Blanvalet Verlag* | Taschenbuch| Übersetzung: Nadine Lipp | 448 Seiten | 13,00 € 

INHALT:

Ellie lässt sich aus Geldnot auf einen Deal mit ihrem Vermieter Andrew ein: Sie soll Weihnachten mit seiner Familie verbringen und so tun, als sei sie seine Verlobte – nichts lieber als das. Doch als Andrew ihr seine Schwester Jack vorstellt, ist der Schock groß: Ellie hat Jack schon einmal gesehen! Vor einem Jahr an Heiligabend begegneten sich die beiden Frauen in einem Buchladen und verbrachten eine einzige magische Nacht zusammen. Seitdem hat Ellie die geheimnisvolle Fremde nie vergessen. Und plötzlich muss Ellie wählen: zwischen der Sicherheit der Fake-Beziehung und dem Risiko echter Gefühle …

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Kurz-Rezension „Monstergott“ – Caroline Schmitt

Park x Ullstein Verlag* | Gebundene Ausgabe | 464 Seiten | 17,99 € 

INHALT:

Eigentlich haben Ben und Esther alles, was sie brauchen: eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus und wichtige Funktionen in ihrer Gemeinde – dem göttlich funkelnden Safe Space, in dem der Pastor teure Sneaker trägt, seine Frau Highlights aus der Predigt auf Instagram teilt und Gott uns so sehr liebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, und so weiter. 

Doch Ben hat ein Problem, das zwischen ihm und seinem göttlichen Vater steht. Niemand weiß davon, nicht mal seine Schwester Esther. Je verzweifelter er sich aus den Fängen der Sünde befreien will, desto mehr tyrannisiert sie sein Leben. 

Esther hat ihr Leben lang gelernt, dass sich die Frau unterordnet. Das steht in der Bibel. Das ist Gottes Wille. Aber sie will endlich ernst genommen werden  als eigenständiger Mensch und als Musikerin. Als sie einen verloren geglaubten, aber nie vergessenen Menschen von früher wiedertrifft, spürt sie einen Hunger nach der Welt da draußen, die gar nicht so verdorben wirkt. 

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Rezension „Die weiße Krähe“ – Michael Robotham

Goldmann Verlag* | Broschierte  Ausgabe | Übersetzung: Kristian Lutze | 544 Seiten | 17,00 € 

INHALT:

Die junge Polizistin Phil McCarthy hat es nicht leicht – als Tochter eines Kriminellen muss sie sich doppelt beweisen. Doch sie liebt ihren Beruf und setzt alles daran, Karriere zu machen. Eines Nachts, während einer routinemäßigen Streife, begegnet sie einem kleinen Mädchen, das allein durch die Straßen irrt. Phil bringt das Kind nach Hause, wo sich ihr ein schrecklicher Anblick bietet: Die Mutter des Mädchens sitzt tot in der Küche, gefesselt an einen Stuhl. Fast zeitgleich wird ganz in der Nähe ein brutaler Überfall auf den Ehemann der Toten verübt. Zwei grausame Verbrechen, die in Verbindung zu stehen scheinen, und ausgerechnet Phils Vater steht bald im Fokus der Ermittlungen …

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Rezension „Nachtjagd“ – Jan-Erik Fjell

Goldmann Verlag* | Broschierte Ausgabe | Übersetzung: Andreas Brunstermann | 512 Seiten | 16,00 € 


INHALT:

Am Ufer eines Sees in Norwegen wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, ihr geschundener Körper ist mit Wunden übersät. Kriminalkommissar Anton Brekke von der Polizei Oslo läuft es bei dem Anblick eiskalt den Rücken herunter. Wenn sich sein Verdacht bestätigt, dann hat der flüchtige Serienmörder Stig Hellum sein grausames Werk wieder aufgenommen – und bereits sein nächstes Opfer im Visier. Für Brekke beginnt ein Kampf gegen die Zeit und gegen unvorstellbar Böses. Denn der Fall ist mit einem Mann verbunden, der in Texas in der Todeszelle sitzt und nun sein Schweigen über eine verhängnisvolle Nacht vor über zehn Jahren bricht …

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Rezension „Die Lotsin“ – Mathjs Deen

mare Verlag* | Gebundene Ausgabe | Übersetzung: Andreas Ecke | 352 Seiten | 23,00 € 

INHALT:

Kaum hat vor Helgoland eine Übung des niederländischen, deutschen und dänischen Grenzschutzes begonnen, geht bei der Küstenwache ein Notruf ein. Eine Klimaforscherin, die mit einem US-Forschungsschiff auf dem Weg von Grönland nach Kiel war, wird vermisst. Nach vergeblicher Suche der Küstenwache und der Helgoländer Seenotretter führt Xander Rimbach, Ermittler der Bundespolizei See, Verhöre an Bord der RV Anthropocene. Alles deutet darauf hin, dass die Wissenschaftlerin, die seit Jahren an Depressionen litt, willentlich über Bord gegangen ist. Doch als Kommissar Liewe Cupido eine Nachricht der Lotsin erhält, die die Anthropocene auf die Elbe gesteuert hat, kommen Zweifel auf. Und als der Fund eines niederländischen Nordseekutters offenbart, dass die vermisste Frau ein grausames Ende gefunden hat, ist die Dringlichkeit der Ermittlungen nicht mehr zu bestreiten.

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