Monatsrückblick November

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Mit schnellen Schritten nähern wir uns dem Jahresende und Weihnachten naht auch. Mir für mich ist es eine Zeit, die ich sehr gerne mag, aber irgendwie auch immer eine stressige Zeit. Gefühlt finden deutlich mehr gesellschaftliche Unternehmungen wie Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarktbesuche etc. statt und das mehrmals in der Woche. Man hat das Gefühl, dass man Personen, die einem wichtig sind noch einmal sehen möchte, bevor das Jahr zu Ende ist, obwohl das eigentlich unsinnig ist. Dennoch ist für mich auch ein neues Jahr immer ein neuer Anfang. Ein Jahr, in dem erneut Zeit hat sich seinen Plänen und Vorhaben zu widmen. Vielleicht auch welche, die im Vorjahr nicht geklappt haben. In dieser stressigen Zeit ist es natürlich nicht immer einfach auch die nötige Lesezeit zu finden, aber meine Hoffnung liegt auf den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr, wo ich Urlaub habe. Der Monat November war lesetechnisch recht durchschnittlich. Es waren auch zwei Flops dabei und auch kein Buch mit fünf Sternen. Ich habe 11 Bücher gelesen und ich durchschnittlich 3,3 Sterne vergeben, was relativ schlecht ist im Vergleich zu anderen Monaten. Welche Bücher es waren und wie meine Meinung dazu ist, könnt ihr im folgenden Text lesen.

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The Chemist fehlt auf diesem Bild, da ich es wieder umgetauscht habe 😉

 (absteigend aufgelistet nach Anzahl der vergebenen Sterne):

„Miss You“ – Kate Eberlen | 5 Sterne

„Mädchentod“ – Julia Heaberlin | 4 Sterne

„The Girls“ – Rebecca Thornton | 4 Sterne

„Elias & Laia – Eine Fackel im Sturm der Nacht“ – Sabaa Tahir | 4 Sterne

„1984“ – George Orwell | 4 Sterne

„Blutsschwestern“ – Richelle Mead | 4 Sterne

„Das Paket“ – Sebastian Fitzek | 4 Sterne

„Brennt die Schuld“ – Heidrun Wagner | 3 Sterne

Realitätsgewitter“ – Julia Zange | 3 Sterne

„Und nebenan warten die Sterne“ – Lori Nelson Spielman | 2 Sterne

 „The Chemist“ – Stephenie Meyer | 1 Sterne (abgebrochen)

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TOP DES MONAT

Mein absolutes Highlight war Miss You von Kate Eberlen diesen Monat. Was mir so gut an dem Roman gefallen hat, könnt ihr in meiner ausführlichen Rezension nachlesen.

FLOP DES MONAT

Da ich zu The Chemist schon meine Meinung ausführlich nieder geschrieben habe, wähle ich hier meinen zweiten Flop: Und nebenan warten die Sterne. Dieser hat mich aber deutlich weniger enttäuscht als The Chemist, denn hier waren meine Erwartungen gering, aber ich war am Ende doch sehr genervt und das Buch hat mich fast in eine kleine Mini-Leseflaute gestürzt. Darauf folgte ja auch gleich The Chemist. Allerdings habe ich Und nebenan warten die Sterne über LovelyBooks gewonnen und habe mich dementsprechend durch gequält. Es war für mich das letzte Buch von Lori Nelson Spielman.

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Das Paket ich natürlich lesen und war innerhalb von 2 Tagen damit durch. Nachdem mir das Joshua-Profil überhaupt nicht gefallen hat, fand ich Das Paket wieder sehr gut. Dennoch ist es für mich nicht sein bestes Buch, aber eine sehr solide Leistung. Es kommt für nicht an Die Therapie und Der Seelenbrecher ran.

Mit 1984 von George Orwell habe ich mich endlich mal an einen Klassiker gewagt. Diesen habe ich Rahmen einer Facebook-Lesegruppe gelesen. Ich musste mich an die Erzählweise erst gewöhnen, denn die ist sehr nüchtern und ernst. Wenn man aber einmal drin ist, dann liest es sich recht flüssig. Das Buch kennt scheinbar auch keine Absätze, so dass die Seiten gefühlt sehr voll waren. Es war schon erschreckend, wie ein System funktionieren kann. Ich musste immer an Nord-Korea denken. Man sollte es ruhig mal gelesen haben, aber es kein Buch, was man so nebenbei liest.

Blutschwestern ist der erste Teil der Vampire Academy Reihe von Richelle Mead, die sechs Bände umfasst. Ich hatte sie mir aus einer Lust heraus bei Arvelle als komplettes Paket bestellt, weil ich mal wieder etwas mit Vampiren lesen wollte und ich wurde nicht enttäuscht. Der erste Band ist sehr unterhaltsam und liest sich schnell weg. Die Liebesgeschichte fand ich ein klein wenig kitschig und der Band wirkte auch in sich abgeschlossen, was mich irgendwie ein wenig verwundert hatte. Ansonsten bin ich gespannt auf den zweiten Teil.

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dsc01547Mein privates Highlight hat diesmal auch etwas mit Büchern zu. Es war die Lesung zum 10-jährigen Jubiläum von Sebastian Fitzek in Hamburg. Ehrlich gesagt hätte ich niemals so viele Leute erwartet. Ich bin schon seit vielen Jahren treuer Leser von ihm. Habe mich aber keine Vorstellung davon gemacht, was für Größenordnungen seine Lesungen angenommen haben. Die freie Sitzplatzwahl hat die Leute dann auch beim Einlass irgendwie zu Hyänen werden lassen, was mich an Groupies von großen Musikern auf Konzerten erinnert hat. Die Show (ja, Lesung würde das Ganze nicht richtig beschreiben) war wirklich klasse. Es unglaublich, wie man eine Lesung so aufziehen kann. Sebastian Fitzek kann man aber auch stundenlang zuhören. 😉 Also wer noch die Chance hat, sollte unbedingt zu dieser Lesung/ Show gehen. Eigentlich hätte ich mir auch gerne ein Autogramm geholt, aber auch hier waren die Leute wieder wie benannte Tiergattung. Herr Fitzek hat noch nicht mal seine letzten Worte gesprochen, da sind die Leute schon nach draußen gestürmt, um bei der Signierung auch die ersten zu sein. Am Ende stand innerhalb von Sekunden eine Schlange von der gleichen Länge wie beim Einlass. Unglaublich!

Was habt ihr schönes gelesen im November? Was waren eure Tops und Flops? Lasst mir doch gerne einen Kommentar hier. 🙂 Ich wünsche Euch eine schöne lesereiche Adventszeit!

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