Rezension „Die Blutkönigin“ – Sarah Beth Durst

Penhaligon Verlag* | Broschierte Ausgabe | Übersetzer: Michaela Link | 544 Seiten | 15,00 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Daleina gehört zu den wenigen Frauen, die über die Gabe verfügen, die Elementargeister zu kontrollieren, die das Königreich Renthia terrorisieren. Diese Frauen werden Königin – oder sterben bei dem Versuch, zerfetzt von den Klauen und Zähnen der Elementare. Daleina ist bei weitem nicht die mächtigste der potentiellen Erbinnen der Königin. Doch dann wird ausgerechnet jener Mann ihr Mentor, der die amtierende Königin liebt – und von ihr verraten wurde …

MEINUNG:

Die Blutkönigin ist der erste Teil der Reihe Die Königinnen von Renthia, ein Buch, was bei lange auf dem Stapel ungelesener Bücher geschlummert hat und das eigentlich völlig ohne Grund.

Die Geschichte startet so gleich sehr rasant und blutig, denn das Dorf von Daleina wird von den Elementargeistern dem Erdboden gleich gemacht und nur Daleina ist in der Lage ihre Familie zu beschützen, weil sie diese kontrollieren kann. Jahre später geht sie schlussendlich auf eine Akademie, um Thronanwärterin zu werden, also die Person, die die Königin eines Tages beerben wird, wenn diese stirbt. Die Königin ist das elementare Bindeglied zwischen Menschen und Elementargeistern und sorgt für das Gleichgewicht und natürlich auch Schutz und Frieden vor den Geistern.

Schon bei der Aufnahme in die Akademie wird festgestellt, dass Daleina nicht unbedingt zu den besten gehört und ihre Mühe hat sich durch die Prüfungen und Herausforderungen zu kämpfen. Der Umgang mit den Geistern kann sehr brutal und auch manchmal tödlich sein, wenn diese nicht in den Griff bekommt. Doch Daleina ist äußerst willensstark und kämpft sich da durch. Das merkt man erst so richtig als sie dann einen Mentor zur Seite gestellt bekommt: Meister Ven. Doch dieser lässt Daleina nie spüren, die sie weniger Kraft oder Talent hat, sondern holt das beste aus ihr heraus. Daleina verschreibt sich ganz der Aufgabe eines Tages Thronanwärterin zu sein und damit auch Königin werden zu können. Diese Aufgabe stellt sie über alles. Sie ist ehrgeizig und stur, aber hat auch ein großes Herz und möchte eigentlich keinen Schaden anrichten.

Spannend sind in dieser Geschichte auch die politischen Geschehnisse rund um die amtierende Königin Fara. Die Autorin hat hier geschickt drei Erzählperspektiven aufgebaut, in denen wir auch mehr über Fara und Ven erfahren neben Daleina. Fara hat so ihre ganz eigenen Vorstellungen, wie man mit den Geistern zusammenarbeitet. Leider wird das Renthia irgendwann zum Verhängnis. Die Liebesgeschichte zwischen Ven und ihr findet nur am Rande statt, aber ist wichtig für den Einfluss, den Ven versucht auf sie zu nehmen. Ven habe ich mir immer ein bisschen wie Obi Wan Kenobi vorgestellt. Auch er ist sehr stolz und kann stur sein. Für Daleina ein Meister, von dem sie viel lernen kann.

FAZIT:

Sarah Beth Durst überzeugt hier mit einem grandiosen Worldbuilding, einer sehr starken und sympathischen Protagonistin und einer komplexen, ausgefeilten Handlung. Ein absolutes Fantasy-Highlight! Ich bin gespannt auf den nächsten Band!

Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise vom Penhaligon Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

*Folgende Verlinkungen kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung.

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3 Gedanken zu “Rezension „Die Blutkönigin“ – Sarah Beth Durst

  1. Pingback: Monatsrückblick Dezember 2018 | Eulenmatz Liest

  2. Hey,
    ich habe das Buch auch vor einigen Monaten gelesen und kann dir nur zustimmen. Das World Building ist absolut großartig! Seit Kurzem liegt auch »Die Todeskönigin« bereits bei mir und ich freue mich schon sehr auf den Roman 🙂 Ich glaube, er wird »Die Blutkönigin« in nichts nachstehen 🙂
    Alles Liebe,
    Janika

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Janika,

      Toll, dass es dir auch so gut gefallen hat! Ich glaube, dass Buch hat gar nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen, wie es verdient hätte. Die Todeskönigin werde ich mir auch noch holen. Das Cover ist ja wieder ein Traum.
      Schönen Sonntag noch!
      Liebe Grüße,
      Jenny

      Gefällt 1 Person

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