Rezension „Follow me back“ – A. V. Geiger

LYX Verlag* | Broschierte Ausgabe | 368 Seiten | 12,90 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Tessa Hart fürchtet sich davor, ihr Zimmer zu verlassen. Ihr einziger Kontakt zur Außenwelt ist ihr Twitter-Account @TessaHeartsEric, auf dem sie sich mit anderen Fans über ihre Liebe zu dem Popstar Eric Thorn austauscht. Was sie nicht ahnt: Der Sänger ist eine der Personen, mit denen sie sich regelmäßig Privatnachrichten schreibt! Eric weiß, dass er Tessa die Wahrheit sagen muss, zumal die junge Frau mit jedem Tag tiefere Gefühle in ihm weckt. Doch als die beiden sich für ihr erstes Treffen verabreden, nimmt plötzlich alles eine gefährliche Wendung …

MEINUNG:

Als ich den Klappentext von Follow me back gelesen habe, habe ich ehrlich gesagt eher eine Geschichte wie Cinder & Ella erwartet als das, was sich wirklich hier hinter verborgen hat, denn die Geschichte ist ganz anders gewesen als erwartet.

Zunächst beginnt die Geschichte mit Vernehmungsprotokollen, was mich verwirrt, aber gleichzeitig auch sofort mein Interesse geweckt hat. Damit ist gleich zu Anfang klar, dass hier etwas passiert sein muss. Man weiß nur nicht was. Die Protokolle tauchen allerdings in regelmäßigen Abständen wieder auf und passen dann genau den jeweiligen Abschnitten aus der Vergangenheit, was mir sehr gefallen hat, da die Protokolle so gut in den Handlungsverlauf integriert worden sind.

Tessa Hart ist etwas Schlimmes passiert, was dazu geführt hat, dass sie Angst hat das Haus zu verlassen. Bis zum Schluss rätselt man, was ihr passiert ist. Zusammen mit einer Therapeutin versucht sie diese Angst zu überwinden. Mich hat ein bisschen die Reaktion bzw. das wenige Verständnis und Mitgefühl von ihrer Mutter gewundert. Man erfährt, dass sie nicht das beste Verhältnis haben, aber fiel mir schwer zu verstehen, dass ihre Mutter nicht sieht, dass sie traumatisiert ist. Tessas Welt ist daher sehr beschränkt, aber sie hat eine große Leidenschaft: Den Popstar und Sänger Eric Thorn.

Eric Thorn lernen wir parallel dazu kennen. Eric Thorn ist auf der Höhe seines Erfolges und man merkt aber, dass ihm das nicht so wirklich gefällt. Er fühlt sich eher wie eine Marionette und befürchtet, dass man ihn als Menschen dahinter nicht mehr wahrnimmt, sondern nur die Mark, die er ist. Über Twitter kommen Eric und Tessa sich näher, wobei Tessa nicht weiß, dass Eric dahinter steckt, sondern hält ihn nur für einen Fan. Die beiden haben keinen sonderlich guten Start, aber bald wendet sich das Blatt und sie haben beide das Gefühl, dass sie sehr offen miteinander reden können.

Es entwickelt sich zwischen den beiden eine gewisse Zuneigung, die ich aber noch nicht als Liebe bezeichnen würde. Über dem Ganzen schwebt auch noch immer, dass etwas passieren wird. Tessas Geschichte ist auch so ein wenig undurchsichtig und manchmal hatte ich den Eindruck, dass man ihr da nicht so richtig über den Weg trauen kann. Das Ende des ersten Bandes bestätigte auch diesen Eindruck, aber ich hatte auch 1000 Fragezeichen im Kopf. Von der Atmosphäre her, hat es mich ein wenig an You – Du wirst mich lieben von Caroline Kepnes erinnert.

FAZIT:

Obwohl ich es gedacht habe und es auch typisch für das Genre und den Verlag ist, handelt es sich hier nicht um eine klassische Liebesgeschichte. Nach diesem ersten Band bin noch ein bisschen verwirrter als vorher, aber auch genau diese Undurchschaubarkeit, die das Buch verbirgt, hat mir sehr gut gefallen. Ich habe nur ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Freue mich auf Band 2, Tell me no Lies*, der 27. November erscheint.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise vom LYX Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

*Folgende Verlinkungen kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung.

2 Kommentare zu „Rezension „Follow me back“ – A. V. Geiger

    1. Du sprichst mir aus der Seele. So ging es mir auch. Ich habe auch echt gebraucht um reinzufinden. Es lag wohl wirklich daran, dass die Geschichte nicht so atypisch war. Bin auch gespannt auf Teil 2.

      Liebe Grüße
      Jenny

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