Kurz-Rezension „Die Dämmerung“ – Marc Raabe

Ullstein Verlag* | Broschierte Ausgabe | 512 Seiten | 17,99 € 

INHALT:

Im Königswald wird eine bizarr arrangierte Leiche gefunden, halb Mensch, halb Tier. Art Mayer und Nele Tschaikowski identifizieren die Tote als Charlotte Tempel – eine gefeierte Wohltäterin, bei allen beliebt und für den wichtigsten Medienpreis des Landes nominiert.

Schnell gerät Tempels einundzwanzigjährige Tochter unter Verdacht: Leo ist rebellisch, unberechenbar und zeichnet ein ganz anderes Bild ihrer Mutter. Doch Art Mayer zweifelt an ihrer Schuld.

Bis eine zweite Frau aus dem Kreis der Nominierten stirbt. Zunächst deutet nichts auf Leo, doch dann taucht ein mysteriöses Tonband mit belastendem Inhalt auf. Wer ist Leo – ein Opfer der Umstände? Oder die jüngste Serientäterin von Berlin, unterwegs zu ihrem dritten Opfer?

                                                            

MEINUNG:

Ich bin seit der Tom Babylon-Reihe richtig großer Fan von Marc Raabe. Nach Der Morgen, dem ersten Band der Art Mayer Reihe war ich ein wenig verhalten in meiner Begeisterung, aber habe Der Dämmerung (Teil 2) dann noch eine Chance geben wollen.

Der Fall ist von Anfang an spannend und wieder mal sehr gut aufgebaut. Leo ist eine spannende und vielschichtige Persönlichkeit, die auch nicht so leicht zu durchschauen war. Ihre Mutter Charlotte und vor allem das Verhältnis der beiden ist komplex und schwierig. Man bekommt so ein bisschen Einblick in das Leben als Berliner Celebrity, auch durch diese Preisverleihung.Ich mochte es, dass es immer abwechselnde Kapitel gab. Es gibt einige Kapitel die Tonbandaufnahmen sind, die mit Leo und ihrer toten Mutter Charlotte zu tun haben. Ab einem gewissen Punkt kann man ahnen, um wen es sich handelt. Es gibt eine wirklich starke Wendung, die die Karten zwischen Art und seiner Liebe zu Juli, die aber mit dem Bundeskanzler Hendrik verheiratet ist, nochmal ganz neu mischt. Ich bin sehr gespannt, wie es hier weiter gehen wird.

In diesem Band war ich mal wieder überrascht, wie jung Art Mayer eigentlich ist, weil er kommt mir vor wie mindestens Mitte 40. Man erfährt hier wieder mehr aus seiner Vergangenheit und so wurde klar, dass er erst Anfang 30 ist. Ich bin auch sehr gespannt, wie es mit Nele, die hochschwanger ist weiter gehen soll. Es ist spürbar, dass sie mit dem kommenden Mutter Sein und ihrem Job schon sehr hadert.

FAZIT:

Ich bin froh, dass ich dem Buch Die Dämmerung nochmal eine Chance gegeben habe, denn es war durchgängig spannend. Ich mochte vor allem Art noch mehr und bin wirklich gespannt auf den nächsten Band!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise von Ullstein Verlag* über NetGalley* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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