Kurz-Rezension „Foolish Puckboys“ – Eden Finley/ Saxon James

Second Chances Verlag* | Übersetzer: Bastian Ludwig | Broschierte Ausgabe | 321 Seiten | 18,00 € 

INHALT:

Nach seiner Scheidung will Aleksander Emerson vor allem eines: Spaß. Allerdings hat er keine Ahnung, wie diese Dating-Sache funktioniert – schon gar nicht mit einem Mann. Bis er dem charismatischen Feuerwehrmann Gabe Crosby begegnet. Dieser macht ihm ein verlockendes Angebot: ungezwungene Dates, bei denen sich Aleks ausprobieren kann – und die sich viel zu schnell viel zu echt anfühlen.

Eigentlich wollte Aleks sich nicht gleich wieder in eine neue Beziehung stürzen. Und eigentlich ist ein gut aussehender, voll tätowierter Eishockey-Star überhaupt nicht das, was Gabe in seinem Leben wollte – schließlich mag er Eishockey nicht mal. Und da wären auch noch ihre vollkommen unterschiedlichen Vorstellungen von der Zukunft …

MEINUNG:

Foolish Puckboys ist der vierte Band der Puckboys Reihe, von der ich bisher alle Bände gelesen und sehr geliebt habe. In jedem Vorgängerband gibt es schon mal einen Hinweis auf das nächste Paar. Man kann sie aber unabhängig voneinander lesen.

Aleks möchte nach seiner Scheidung liebestechnisch wieder durchstarten und trifft dann bei einer Party von seinen queeren Freunden, die etwas aus dem Ruder läuft auf den Feuerwehrmann Gabe. Das Feuer zwischen beiden ist sofort spürbar. Für meinen Geschmack ging das auch alles ziemlich schnell. Aleks hat dann noch Bedenken, weil es für das erste Mal mit einem Mann ist, aber das war schnell überwunden. Normalerweise gibt es doch auch ein bisschen Tiefe oder Konflikte. 

Es ist auch nicht so, dass die beiden keine Themen haben wie ihre Jobs, wo man sich selten sieht. Gabe möchte Kinder, aber es hält nicht lange an und was als vermeintliche Affäre beginnt, wird ganz schnell eine Beziehung. Beide habe auch so eine seltsamen flapsigen Humor miteinander, den ich an sich gut finde, aber mir fehlte auch da einfach mal ein bisschen Tiefe. Gabe ist Aleks auch von Sekunde 1 komplett verfallen. Jeglicher Versuch mal die eigenen Grenzen zu wahren, scheitert. Normalerweise freue ich mich auch auf die spicy Szenen, aber auch die wurden leider total schnell abgehandelt und es gab da wenig Zögern.

FAZIT:

Foolish Puckboys ist für mich bisher der schwächste Teil gewesen, weil es mir einfach ein bisschen mehr an Tiefe gefehlt hat und es mir zwischen den beiden auch wirklich viel zu schnell gegangen ist. Der Reiz war schnell verloren, da kleinere Konflikte auch schnell aufgelöst worden sind.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise von Second Chances Verlag* über Netgalley* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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