Rezension „Der Prinz und die Schauspielerin“ – Rose Snow

Independently published | Taschenbuch | 337 Seiten | 11,98 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Prinz Henry glaubt nicht an Märchen. Vor allem nicht an den Fluch seiner Familie, der den Untergang des Königshauses voraussieht. Der attraktive Herzensbrecher beschäftigt sich lieber damit, sein Leben in vollen Zügen zu genießen und der Klatschpresse einen Skandal nach dem anderen zu liefern. Bis zwei Schauspielerinnen unerwartet in sein Leben treten, von denen er sich einfach magisch angezogen fühlt – doch nur eine wird den tödlichen Fluch seiner Familie brechen können …

MEINUNG:

Schon lange bin ich Fan vom Autorenduo Rose Snow aka Anna Pfeffer. Mit ihrem Jugendbuch Für dich soll’s tausend Tode regnen habe sie sich in mein Leserherz eingeschlichen. Ich habe auch schon einige Teile ihrer Romantasy-Reihen gelesen.

Der Einzelband Der Prinz und die Schauspielerin ist mal etwas ganz anderes. Im Gegensatz zu allen anderen Büchern sind die Protagonisten hier schon erwachsen. Der Titel lässt bereits vermuten, dass hier ein gewisses reales Vorbild in Form von Prinz Harry und Meghan Markle geben könnte. Ich bin großer Fan von der royalen Familie und habe die Idee daher sehr begrüßt. Die Geschichte hat aber aus der Anlehnung an die realen Personen ansonsten nicht besonders viele Parallelen.

Erzählt wird aus drei Perspektiven: Henrys, Maxines und Haleys. Haley und Maxine sind zwei Schauspielerinnen. Die Kapitel sind sehr kurz und dadurch springt man förmlich durch die drei Sichten. Mir fiel es oft schwer hier am Ball zu bleiben. Besonders Haley und Maxine konnte ich oft nicht auseinanderhalten, obwohl außer dem gleichen Beruf nicht viel gemeinsam hatten. Längere Kapitel hätte ich schöner gefunden, um sich besser in deren Denk- und Handlungsweise einlesen und -fühlen zu können. Dadurch blieben sie für mich bis zum Schluss relativ blass und ich konnte auch keine so richtig Zugehörigkeit á la Team Haley oder Team Maxine aufbauen. Möglicherweise war das auch nicht gewollt, dann ist es auf jeden Fall gelungen hier neutral zu bleiben.

Henry und einige Nebencharaktere waren dagegen besser ausgearbeitet, obwohl es bei Henry relativ einfach war auf Grund seines realen Vorbildes. Es wurde auch schön dargestellt, wie sehr Henry unter den Pflichten am Hof leidet und nicht so richtig das freie Leben führen kann, welches er sich wünschen kann. Das führt immer wieder zu Konflikten mit seiner Mutter und seinem Großvater, dem amtierenden König. Rose Snow streut immer wieder auch diese familiäre Situation mit ein, denn auch hier gibt es immer noch Geheimnisse, die dem Ansehen der Familie gefährlich werden könnten.

Die Idee mit dem Fluch findet zunächst nur unterschwellig Bedeutung. Mir fiel manchmal schwer, dass wirklich ernst zu nehmen. Die Kopplung aus realer und fantastischer Welt empfand ich als nicht so wirklich gelungen und einnehmend, wie es mir sonst bei den Romanen von Rose Snow geht.

FAZIT:

So richtig Lesefluss kam bei mir leider auch bis zum Schluss nicht auf und ich kann noch nicht mal so richtig benennen, woran es lag, denn die Ideen haben mir wirklich zugesagt. Die Geschichte hätte noch besser ausgearbeitet sein müssen, mehr Tiefe in den Charakteren, sodass sich hier mehr verbunden fühlen kann. Ein paar mehr Seiten hätten dem Buch definitiv gutgetan.

Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise direkt von Rose Snow* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

*Folgende Verlinkungen kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung.

 

Ein Gedanke zu “Rezension „Der Prinz und die Schauspielerin“ – Rose Snow

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