Rezension „Mister Q“ – Zara Cox

Goldmann Verlag* | Broschierte Ausgabe | Übersetzer: Karin Dufner |480 Seiten | 12,00 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Elyse Gilbert, genannt Lucky, ist auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit. Völlig mittellos gelangt sie nach New York, wo sie auf eine Anzeige stößt, die ihre Rettung sein könnte. Eine Million Dollar für zehn Nächte mit dem mysteriösen Q, der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Q entführt Lucky in seine luxuriöse Villa und in eine dunkle Welt der Lust, nach der sie sich mit jeder weiteren Nacht mehr sehnt. Denn auch wenn die kalte Stimme hinter der Maske sie abstößt, berühren die gemeinsamen Stunden ihr Herz. Doch Lucky kann nicht ahnen, dass Q einer der reichsten Männer New Yorks ist und sie nur eine Figur in einem gefährlichen Spiel …

MEINUNG:

Ich weiß nicht, ob am Genre liegt, aber mit Erotikromanen hatte ich bisher noch nicht so viel Glück und meine Quote der abgebrochenen Bücher ist in diesem Genre auch besonders hoch. Trotzdem gebe ich nicht auf und so habe ich auch wieder zu Mister Q gegriffen. Es wurde auch wieder eine wenig mit Vergleichen zu Shades of Grey gelockt…nur besser, aber das wird ja oft und gerne mal behauptet.

Ich muss sagen, dass mich schon das erste Kapitel aus der Sicht von Q überzeugt hat. Das Buch entwickelte ganz schnell eine enorme Sogwirkung und ich konnte es dann nicht mehr aus der Hand legen. Das passiert mir bei solchen Büchern nicht so oft. Schon beim Lesen habe ich nach einem zweiten Teil Ausschau gehalten, wie es ja oft üblich, aber scheinbar scheint es ein Einzelband zu sein. Den Klappentext habe ich nur noch schemenhaft in Erinnerung, was auch gut so war, denn so konnte ich mich ganz in die Geschichte hineinfallen lassen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Lucky/ Elyse und von Q erzählt. Die männliche Sicht ist der Autorin sehr gut gelungen.

Natürlich werden hier wieder so einige altbekannte Klischees bedient, wie sehr reicher, gutaussehender Mann verführt junge, unerfahrene Frau. Auf Q mag das in großen Teilen zustimmen, auch wenn er ein ziemlich großes Päckchen zu tragen und nichts ohne Grund tut. Auch Elyse, genannt Elly, hat wirklich viel durch gemacht. Sie ist auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit und versucht sich in New York wieder etwas aufzubauen. An sich ist Elly eine starke Person, aber Q ruft bei ihr auch die eine oder andere Verunsicherung hervor, die sie manchmal dazu veranlasst sich wie ein schüchternes Mädchen zu verhalten. Später lässt sie sich definitiv auch von ihren Gefühlen leiten, aber ansonsten ist sie kein naives Dummchen. Man muss bei ihr auch immer bedenken, dass für sie viel auf dem Spiel steht und sie das Geld dringend braucht. Das sie ihren Körper dafür für Sex verkauft sollte man hier nicht weiter hinterfragen bzw. dann von dem Buch die Finger lassen.

Das Buch gehört definitiv in den Bereich der Dark Romance und es wird hier nicht an expliziten erotischen Szenen gespart. Dennoch sind diese sehr geschmackvoll und zu keiner Zeit obszön oder menschenunwürdig. Sex findet zwischen den beiden einvernehmlich statt. In der Vergangenheit der beiden sieht das aber manchmal anders aus, aber hier belässt es die Autorin bei einige wenigen Sätzen, wo man sich seinen Teil denken kann. Ich muss eindeutig darauf hinweisen, dass es sich hier um ein Buch handelt, was man erst ab 18 Jahren lesen sollte. Einige Szenen könnten vielleicht etwas verstörend wirken. Das Buch ist keine reine süße Liebesgeschichte.

FAZIT:

Ein bisschen wie Pretty Woman, nur viel düsterer und heißer. Das Buch gehört für auf jeden Fall zu den Besten, die ich im Bereich Erotik/ Dark Romance gelesen habe. Die Sogwirkung des Buches war so enorm, dass ich es in zwei Tagen durchgelesen hatte. Schade, dass es scheinbar keinen zweiten Teil gibt.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise vom Goldmann Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

*Folgende Verlinkungen kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung.

Ein Gedanke zu “Rezension „Mister Q“ – Zara Cox

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