Rezension „Herzschlag der Angst“ – Wendy Walker

Dtv Verlag* | Taschenbuch |  Übersetzerin: Susanne Goga-Klinkenberg | 352  Seiten | 15,95 € | Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Ein heftiger Sturm und ein leeres Auto irgendwo am Straßenrand. Ein Brief, der in einem Hotel in der Nähe zurückgelassen wird. Eine zerbrochene Familie, die nicht mehr zusammenfand. Alles zusammen scheint einen klaren Fall zu ergeben: Molly Clarke hat ihre Familie verlassen, um irgendwo ein neues Leben zu beginnen. So sieht es jedenfalls die Polizei. Doch zwei Wochen nach Mollys Verschwinden erhält ihre 21-jährige Tochter Nic eine Nachricht, die alles verändert. Sie hat ein angespanntes Verhältnis zu ihrer Mutter, aber nun ist sie die Einzige, die wirklich nach Molly sucht. Und je näher Nic der Wahrheit kommt, desto größer wird die Gefahr, in der sie selbst schwebt.

MEINUNG:

Ich habe vor einiger Zeit ein Thriller von Wendy Walker gelesen und war sehr begeistert von ihrer Erzählart. Deswegen war für mich schon lange klar, dass ich mehr von der Autorin lesen möchte. Da kam der neue Thriller von Wendy Walker gerade recht.

Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt. Zum Einen aus der Sicht von Nic, die beginnt ihre Mutter zu suchen, weil sie eine Nachricht erhalten hat, die sie daran zweifeln lässt, dass ihre Mutter einfach die Familie verlassen hat. Auf der anderen Seite lesen wir aus der Ich-Perspektive einer Person, von der schnell klar wird, dass es Molly Clarke ist. Beide Erzählstränge laufen am Ende zueinander, wie häufig der Fall ist bei dieser Art Erzählung. In Nics und Mollys Familie gab es eine schrecklich Tragödie, die die Familie zerbrochen hat. Aus diesem Grund wird auch angenommen, dass Molly aus freien Stücken die Familie verließ.

Es liegt hier viel Schuld vor, doch mit dem Verschwinden von Molly Clark geht ein gewisser Ruck durch die Familie, speziell Nic, die ihre Mutter finden möchte. Nic stellt dazu selbst Nachforschungen an und fährt in den Ort, wo ihr Auto gesehen worden ist. Natürlich erfahren wir auch einiges zur Familie Clarke. Die Familientragödie hat alle verändert. Nic ist von der Schule geflogen und hat definitiv ein Alkoholproblem. Es ist nicht immer leicht zu lesen gewesen, wie jemand sich teilweise zu selbst zerstört, nur um nichts fühlen zu müssen.

Die Kapitel aus der Sicht von Molly sind auch keine leicht Kost, aber darauf möchte ich nicht weiter eingehen, um nicht zu viel zu verraten. Molly wird als die klassische Hausfrau und Mutter beschrieben, die alles für ihre Familie getan hat. Man kann es schon als Bilderbuchfamilie beschreiben, der auch eine große Liebesgeschichte zwischen Molly und ihrem Mann hervor ging. Es spannend zu sehen, dass sowohl  Nic als auch Molly nach allem was passiert ist, sich mit dem Verlauf der Ereignisse in diesem Buch verändern und der Wunsch entsteht, dass die Familie wieder zusammen findet. Das hat mir sehr gut gefallen.

FAZIT:

Herzschlag der Angst war wieder ein spannender Pagerturner von Wendy Walker, der es wieder gelingt in die menschlichen Abgründe zu schauen, ohne alle Charaktere nach schwarz und weiß einzuteilen. Am Ende ist die Geschichte ein bisschen vorhersehbar, aber alles in allem wurde ich hier sehr gut unterhalten und bin durch die Seiten geflogen.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise von Dtv Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Ein Kommentar zu „Rezension „Herzschlag der Angst“ – Wendy Walker

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