Rezension „Team Helsinki – Die Tote im Container – A. M. Ollikainen

Bastei Lübbe Verlag* | Broschiert | Übersetzer: Gabriele Schrey-Vasara | 352  Seiten | 16,99 € | Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Am Morgen des Mittsommertags werden Kommissarin Paula Pihlaja und ihr Team zu einem grauenvollen Fund westlich von Helsinki gerufen. Vor dem Gutshof einer Unternehmerfamilie wurde ein Container abgestellt, in dem eine ermordete dunkelhäutige Frau liegt. Sie ist qualvoll darin ertrunken, nachdem Meerwasser eingefüllt wurde. Niemand scheint die Frau zu kennen. Die Ermittler misstrauen jedoch den allzu geschliffenen Antworten der Unternehmerfamilie. Kurze Zeit später kann die Identität der Toten geklärt werden: Die Universitätslehrerin Rauha Kalando war wenige Stunden vor ihrem Tod aus Namibia eingeflogen. In ihrem Hotelzimmer liegt ein Dokument, unterschrieben vom ehemaligen Unternehmenschef …

MEINUNG:

Dieser Thriller passte genau in mein Beuteschema, da ich einfach skandinavische Spannungsliteratur sehr gerne lese. Ich habe hier gar nicht lange gezögert oder lange den Klappentext studiert. Ich denke, dass es hier noch weitere Bände geben wird.

Kommissarin Paula Pihlaja wird am Morgen des Mittsommertags zu einem grauenvolle Mord an einer dunkelhäutigen Frau gerufen. Diese ist in einem Container qualvoll ertrunken, nachdem dieser mit Meerwasser geflutet worden ist. Der Container befand sich auf auf dem Gutshof einer Unternehmerfamilie, welche natürlich verdächtigt wird. Allerdings kennt niemand die Tote.

Ich muss sagen, dass ich dieses wirklich großer Schwierigkeiten mit den ganzen finnischen Namen hatte. Die Vornamen sind noch ganz in Ordnung, aber typisch für die Polizei werden die KollegInnen natürlich auch nur mit Nachnamen oder Spitznamen gerufen. Da ich mit diesen Namen im Alltag nicht so vertraut bin, fiel es mir schwer beim Lesen alle auseinander zu halten. Der Spannungsbogen ist ganz solide aufgebaut. Die Kapitel sind schön kurz und man fliegt förmlich durch die Seiten. Es gibt kursiv geschriebene Kapitel, die von einer weiblichen Person geschrieben sind. Das gefiel mir, zumal es hier nochmal eine entscheidende Wendung am Ende gab.

Ich merkte allerdings schnell, dass ich keine richtige Bindung zu ermittelnden Personen aufbauen konnte, speziell Paula. Man erfährt wirklich erstmal gar nichts über die Ermittler. Es geht sofort los mit dem Fall und der Ermittlungen. Ich merkte, dass ich beim Lesen immer wieder abgeschweift bin mit den Gedanken, weil die Erzählweise wirklich sehr nüchtern ist. Am Ende kommt bei Paule noch ein paar Dinge an Tageslicht, die interessant werden könnten.

FAZIT:

Team Helsinki – Die Tote im Container war für mich ein recht solider finnischer Thriller, der mich aber nicht so richtig für sich einnehmen konnte, da der Fokus hier wirklich fast ausschließlich auf der Ermittlungsarbeit liegt. Reine Ermittlungsarbeit aufzuschreiben macht leider noch lange keine guten Roman daraus. Ich denke, dass ich die Reihe nicht weiter verfolgen werde.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise von Bastei Lübbe Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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