Rezension „Die Spur“ – Jan Beck

Penguin Verlag* | Broschierte Ausgabe | 416 Seiten | 15,00 € | Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Mitten in Lissabon wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Der Anblick ist grotesk: Das Opfer wurde wie eine Statue drapiert. Wenige Tage später folgt ein weiterer grausamer Fund – diesmal am Kapitelplatz in Salzburg, und wieder trägt der Mord dieselbe Handschrift. Über zweitausend Kilometer liegen zwischen den beiden Städten, und doch scheinen die Opfer miteinander verbunden. Europols Topermittler Inga Björk und Christian Brand folgen der Spur des Killers, der noch lange nicht genug hat. Bald wird klar, dass die Taten mit einer jungen, einflussreichen Elite aus Top-Talenten zusammenhängen, die mitten in Europa agieren und deren Geheimnisse tödlich sind …

MEINUNG:

Ich habe bisher beide Romane gelesen, die von Jan Beck erschienen sind. Das Spiel hat mir richtig, richtig gut gefallen und Die Nacht fand ich jetzt so mittelmäßig, aber ich wollte dem Autor nochmal eine Chance geben.

Inga Björk und Christian Brandner sind wieder unterwegs und ermitteln zusammen. Dieses Mal werden drei Leichen, grotesk ermordet, in drei verschiedenen Städten gefunden. Jeder Mord trägt die gleiche Handschrift, auch wenn die Städte weit voneinander entfernt liegen. Die Hinweise verdichten sich auf eine Schule für Hoch-Begabte, die einige einflussreiche Top-Talente hervor gebracht hat.

Der Schreibstil ist wie gewohnt wieder flüssig, rasant und gut zu lesen. Spannung und Tempo werden durch für Thriller typischen kurzen Kapitel erzeugt. Die gut 400 Seiten lassen sich zügig weg lesen. Wieder einmal gibt es einen Serienmörder, welche das Spezialgebiet von Brand und Björk sind. Beide treffen wieder aufeinander und sofort beginnt die Entwicklung. In diesem Roman ist Brand mal etwas Fokus, da auch hier persönliche Verbindungen hat. Zwischen beiden knistert es auch schon seit dem letzten Teil, aber es handelt sich hier um keine verkappte Liebesgeschichte.

Die Geschichte ist wieder einmal sehr gut konstruiert und in sich verschachtelt, so dass man viele Fäden erst am Ende gut versteht. Mir hat wieder gefallen, dass es hier einen Perspektivenwechsel gibt zwischen Björk und Brand und zwischen einer jungen Frau, die ihre Geschichte zunächst aus der Vergangenheit erzählt und dann in die Gegenwart wechselt. Normalerweise gibt es noch mehr Perspektiven, aber ich fand es dieses Mal gut. Diese Wechsel der Perspektiven sind für mich die großen Stärken des Autors.

FAZIT:

Die Spur  hat mir wieder besser gefallen als Die Nacht, aber kommt für mich nicht ganz an Das Spiel heran. Trotzdem ist das hier sehr gute deutschsprachige Thrillerkost, die ich jedem Fan des Genres empfehlen würde. Hier liegt der Fokus voll auf dem Fall und es gibt wenig Geplänkel drum herum.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise von Penguin Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Ein Kommentar zu „Rezension „Die Spur“ – Jan Beck

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