Rezension „Münchhausen – Die Wahrheit über das Lügen“ – Bernd Kissel / Flix

Carlsen Verlag | Hardcover | 192 Seiten | 17,99 € | Amazon

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INHALT:

Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs wird Sigmund Freud in den Buckingham Palast gerufen, denn ein etwas merkwürdiger alter Mann, der behauptet, er käme vom Erdbeerpflücken auf dem Mond, ist dem Dach gelandet. Es handelt sich um keinen geringeren als Baron Münchhausen. Freud soll nun herausfinden, ob dieser Mann lügt … Erfolgsautor Flix („Faust“, „Schöne Töchter“ u.v.m.) arbeitet für sein neues Buch mit dem Zeichner Bernd Kissel zusammen. Gemeinsam versetzen sie die Abenteuer des Barons Münchhausen ins 20. Jahrhundert. Eine wundervolle Literaturbearbeitung des Klassikers, die den Lügenbaron in einem völlig neuen Licht zeigt.

COVER:

Das rote Cover ist ein echter Hingucker und zeigt eine Zeichnung des wohl berühmtesten Motives mit Münchhausen, nämlich auf der Kanonenkugel.

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MEINUNG:

Hierbei handelt es sich um meine erste gelesene Graphic Novel. Ich habe früher bereits gerne Mangas gelesen, aber Graphic Novels sind noch einmal was völlig anderes. Ich habe die Graphic Novel vorab vom Carlsen Verlag erhalten im Rahmen einer Lesung der beiden Autoren, die am 30.09. im Carlsen Verlag in Hamburg stattgefunden hat. Wie die Lesung war, könnt ihr hier nachlesen.

Mit der Geschichte des Münchhausens bin bereits im Vorfeld relativ vertraut gewesen, da ich vor Jahren mal Münchhausen von Erich Kästner gelesen habe. Ich also im Vorfeld bereits froher Erwartung, wie die Geschichte in Bildern umgesetzt wurde und ich wurde nicht enttäuscht. Es war leider ein kurzes Lesevergnügen, aber eines, das sich auf jeden Fall gelohnt hat.

Die Zeichnungen haben mir außerordentlich gut gefallen. Der Aufbau ist so gestaltet, dass die Zeichnungen sich wunderbar an das Tempo der Geschichte anpassen. So ist z.B. an besonders spannenden Stellen  nur ein große Zeichnung. Ganz besonders gut gemacht fand ich auch den farbigen Teil, der sich von den ansonsten schwarz-weißen Bildern abgehoben hat. Alle Bilder sind mit Liebe zum Detail gestaltet und unterstützen die sehr humorvolle und unterhaltsame Geschichte.

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Besonders gut hat mir als Charakter Dr. Freud gefallen, auch wenn der in die Geschichte fiktiv hinzugefügt worden ist. Seine Zweifel an der Geschichte von Münchhausen waren höchst amüsant und so treffen für seine Person. Die Geschichte von Münchhausen war mir so auch nicht präsent. Ich habe mit Interesse sein, wenn auch zweifelhafte, Lebensgeschichte verfolgt, um die die beiden Autoren eine gut konstruierte Story herum gesponnen haben.

FAZIT:

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für diese amüsante und unterhaltsame Story über den bekannten Lügenbaron Münchhausen.

Ich vergebe  5 von 5 Sternen.

Das Rezensionsexemplar wurde mir freundlicherweise vom Carlsen Verlag   zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

2 Gedanken zu “Rezension „Münchhausen – Die Wahrheit über das Lügen“ – Bernd Kissel / Flix

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