Rezension „Prince of Passion – Henry“ – Emma Chase

Rowohlt Verlag* | Broschierte Ausgabe | Übersetzer: Sabine Längsfeld | 368 Seiten | 12,99 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Mein Name ist Henry. Henry John Edgar Thomas Pembrook, Prinz von Wessco. Man sollte meinen, als Prinz könnte ich tun und lassen, was mir gefällt. Aber weit gefehlt. Neuerdings macht meine Großmutter, die Queen, mir die Hölle heiß. Ich soll verantwortungsvoller werden. Pflichtbewusster. Klüger. Mit anderen Worten: königlicher. Nach dem neuesten Skandal verbannt Großmutter mich auf einen abgelegenen Landsitz. Aber ich habe schon einen Plan, wie ich auch hier für Unterhaltung sorgen kann. Einen verführerischen Plan. Und einen, der wegen einer bücherliebenden jungen Frau, die ich einfach nicht aus dem Kopf bekomme, gehörig daneben geht …

MEINUNG:

Prince of Passion ist eine mehrbändige Reihe, um u.a. die beiden Prinzen Nicholas und Henry Pembrook aus dem fiktiven Staat Wessco. Der erste Band umfasst die (Liebes-)Geschichte von Nicholas, der seine Olivia gefunden hat. Mir gefiel die Geschichte ausgesprochen gut, vor allem deswegen, weil ich mit royalen Liebesgeschichten bisher wenig gute Erfahrungen hatte. Man alle Bände der Reihe unabhängig voneinander lesen, was ich allerdings nicht empfehlen würde, da man sich zum Teil auf den „Vorgänger“ spoilert. Band 3, Prince of Passion – Logan, ist bereits erschienen.

Henry ist nach dem Abdanken von Nicholas nun Kronprinz von Wessco. Henry ist im Gegensatz zu Nicholas nicht ein Leben lang auf das Amts des Königs von Wessco vorbereitet worden und hat nun Schwierigkeiten sich in seine neue Rolle rein zu finden, sehr zum Missfallen von seiner Großmutter, der Königin. Zu dem hat Henry auch ein sehr rebellisches Wesen und macht gerne was er möchte. Er ist auch als Party Prinz bekannt, der Frauen schnell und gerne verfällt. Henry bekommt eine Gnadenfrist von seiner Großmutter bis er sich endlich seinen Pflichten zu beugen und sein altes Leben hinter sich zu lassen hat.

Der royale Touch fehlt in diesem Teil ein wenig. Auch wenn Henry in einem königlichen Landsitz in Schottland weilt, könnte dies auch jeder andere beliebige Ort sein. Trotzdem mochte ich Henry sofort und auch wenig mehr als den vernünftigen Nicholas. Henry schlägt dabei natürlich viel zu oft über Strenge und wirkt auch häufig sehr vulgär und lüstern, dennoch hat er trotzdem das Herz am rechten Fleck. Henry veranstalte also, im Unwissen der Queen, eine Art Casting vergleichbar mit Der Bachelor auf dem Landsitz, um die perfekte Frau für sich zu finden. Das Ganze wird vom Fernsehen begleitet. Dabei trifft es auf Sarah, die eigentlich nur die „Anstandsdame“ für ihre Schwester Penelope ist.

Henry und Sarah können eigentlich unterschiedlich nicht sein. Dem aufgedrehten, extrovertierten Prinzen steht eine junge schüchterne Frau mit allerlei Hemmungen, aber einer großen Liebe zu Büchern gegenüber. Henry gelingt es zu ihr vorzudringen und schafft es hinter ihren sorgsam errichteten Panzer zu dringen bis es kein zurück mehr gibt. Sarah mochte ich ebenfalls sehr. Trotz vieler Hürden, die sie sich zum Teil selbst auferlegt hat, bleibt sie sich doch immer treu. Das Schönste ist, dass sie sich durch Henry zu der Frau entwickelt, die sie sein sollte. Auch wenn sie in vielen unerfahren war, waren die beiden doch trotzdem immer auf Augenhöhe.

FAZIT:

Henrys Geschichte mochte ich noch ein wenig lieber als die von Nicholas, auch wenn hier das royale Flair etwas zu kurz kam. Es ist eine wirklich schöne, wenn auch vorhersehbare Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die doch auf den ersten Blick so unterschiedlich wirkten, die mich berührt hat.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise vom Rowohlt Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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