Rezension „Jigsaw Man – Im Zeichen des Killers“ – Nadine Matheson

Bastei Lübbe Verlag* | Taschenbuch | 240 Seiten |15,00 € | Übersetzer: Rainer Schumacher| Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Der Jigsaw Man liebt Puzzles über alles. Doch ein perfektes Puzzle ist nur eines, das in seine Einzelteile zerlegt ist. Nur so kann er die wahre Schönheit erkennen – indem er jedes Teil für sich betrachtet. Hände, Füße, Beine, Arme, Köpfe. Welche Freude! Und wahre Freude muss man teilen, nicht wahr? In der ganzen Stadt …

MEINUNG:

Jigsaw Man – Im Zeichen des Killers ist der erste Thriller der Londoner Autorin Nadine Matheson und ich nehme an, dass noch weitere Folgen werden. Das Buch ist ein klassischer Ermittlerthriller. Hauptermittlerin ist DI Anjelica Henley  von der Serial Crime Unit (SCU). Sie hatte eine längere Auszeit von der direkten Ermittlungsarbeit, da sie vom sogenannten Jig Saw Killer schwer angegriffen worden ist. Als einige Mordfälle in London geschehen, die darauf hindeuten, dass der Jig Saw Killer wieder zurück, geht Anjelica wieder zurück auf die Straße.

Der Anfang lief für mich etwas schleppend, denn es gibt eine Menge Personen, die man gedanklich erstmal sortieren muss und es kommen auch noch weitere dazu. Ich brauche auch immer eine gewisse Zeit mich an die Ermittler zu gewöhnen. Anjelica, von allen nur Henley genannt, macht es einem da auch nicht unbedingt leicht. Ihre Ehe mit Rob ist auch immer wieder Thema. Nach dem Angriff auf sie, wo sie auch noch schwanger mit der gemeinsamen Tochter war, möchte Rob, dass sie bei SCU aufhört, was man vollkommen nachvollziehen kann. Doch Anjelica weigert sich und verschweigt ihm auch, dass sie wieder aktiv ermittelt und bringt damit sogar das Leben ihrer Familie in Gefahr. Sie hat die typische Bessenheit einer Ermittlerin, die von dem Fall nicht los kommt und dass obwohl der Jig Saw Mörder hinter Gittern sitzt.

Nachdem man sich dann langsam etwas zurecht gefunden hat und sich erste Spuren ergeben, konnte mich dieser Thriller auch fesseln. Es gibt ziemlich viele Spuren und ich mag es, wenn zwischen den Opfer versucht wird eine Verbindung zu finden, die sich als ziemlich knifflig herausstellt. Irgendwann kommt der Punkt, dass man erahnen kann, wie alles miteinander zusammen hängt. Es bleibt also Raum ein wenig mitzurätseln und es ist am Ende nicht einfach die Person, von der man es am wenigstens gedacht hat. Auch bei Anjelica setzt langsam die Erkenntnis ein, dass sie nicht alles allein schaffen kann, sondern auch Hilfe benötigt, auch persönlich.

FAZIT:

Ich habe ein bisschen Zeit gebraucht, um in Jigsaw Man – Im Zeichen des Killers reinzukommen, aber es hat sich gelohnt hier durchzuhalten, denn man bekommt hier eine komplexen und gut durch dachten Thriller geliefert, der einen beim Lesen geistig auch ein bisschen fordert. Ich denke, dass ich hier auch gerne weitere Fälle mit Anjelica Henley lesen würde.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise vom Bastei Lübbe* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

*Folgende Verlinkungen kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung.

Ein Kommentar zu „Rezension „Jigsaw Man – Im Zeichen des Killers“ – Nadine Matheson

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