Waiting on Wednesday #339

Waiting on Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.

Mein WoW dieser Woche:

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IM NORDWIND von Miriam Georg

Hamburg in den Jahren 1912 – 1914. Es muss sich etwas ändern. Es muss ein Entkommen geben! Alice, Tochter mittelloser Schausteller, arbeitet auf dem Vergnügungsmarkt Hamburger Dom. Mit der Ehe wollte sie einem Leben in Armut entfliehen – aber Janko behält ihr hart verdientes Geld für sich, sein Jähzorn macht ihn unberechenbar. Als Alice klar wird, dass sie ihre Tochter Rosa kaum mehr beschützen kann, wagt sie das Undenkbare. Sie will sich aus ihrer Ehe befreien. Nur wie soll das gehen als Frau ohne Geld und Status?

John entstammt einer stolzen Bürgerfamilie, ihr Reichtum entspringt jahrzehntelangem Handelsgeschick. Als Anwalt vertritt John nicht nur die Angelegenheiten der Familie, sondern berät auch Hamburgs einfache Leute. Doch das Ansinnen dieser jungen Frau ist aussichtslos: Sie will sich von ihrem Ehemann lösen. Mit knappen Worten weist er sie ab, doch sie taucht stur immer wieder vor seinem Büro auf …

Warum ich darauf warte?

Miriam Georg kann einfach richtig gut unterhalten und schreibt dabei sehr gut recherchierte, seitenstarke Romane. Mir hat z.B. Elbleuchten sehr gut gefallen. Ich bin gespannt auf diesen neuen Roman, der der erste Teil eines Zweiteilers ist.

Wann erscheint es?

16.07.2024*

Rezension „Wir sitzen im Dickicht und weinen“ – Felicitas Prokopetz

Eichborn Verlag* | Gebundene Ausgabe | 209 Seiten | 22,00 € 

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INHALT:

Valerie hat nicht die einfachste Beziehung zu ihrer Mutter. Am besten klappt es, wenn die beiden einander nur selten sehen. Doch eine Krebsdiagnose schafft neue Tatsachen – vom einen Tag auf den anderen muss Valerie für ihre Mutter da sein, ganz gleich, wie schwer ihr das fällt. Und sie bekommt es mit der Angst zu tun: Was, wenn dies tatsächlich das Ende ist? Als zeitgleich Valeries Sohn beschließt, ein Schuljahr im Ausland zu verbringen, droht ihre Welt vollends aus den Fugen zu geraten.

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Monatsrückblick Januar 2024

Monatsrückblick Januar 2024

Im Januar war bei mir gar nicht mal so viel los. Ein Drittel davon waren wir noch im Urlaub (eine fantastische Reise in die USA nach Las Vegas, Utah und Arizona) und danach war ich praktisch komplett krank den Rest des Monats. Da war mir oft nicht so richtig zum Lesen. Einige Bücher waren auch schon lange angefangen gewesen. Insgesamt habe ich 10 Bücher beendet.

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Kurz-Rezension „Das irrationale Vorkommnis der Liebe“ – Ali Hazelwood

Rütten & Loening Verlag* | Übersetzerin: Christine und Anna Julia Strüh | Broschierte Ausgabe | 453 Seiten | 18,00 € 

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INHALT:

Für Neurowissenschaftlerin Bee ist die Liebe nur ein neurophysiologischer Zwischenfall, hoffnungslos instabil und der wahre Bösewicht menschlicher Beziehungen, deren neuronale Grundlagen sie erforscht. Als Frau in den Naturwissenschaften ist Bee eine bedrohte Art in einer von Männern beherrschten Welt, in der für sie stets gilt: Was würde Marie Curie tun? Dann wird ihr die Leitung eines neurotechnischen Wunschprojekts angeboten – was Marie Curie sofort annehmen würde. Aber die musste auch nie mit Levi Ward zusammenarbeiten, Bees langjährigem akademischem Erzfeind, der ihren Traum zum Projekt des Grauens macht. Bis Bee sich plötzlich in eine völlig irrational romantische Zwangslage verstrickt findet, in der nur noch zählt: Was wird Bee tun?

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Waiting on Wednesday #338

Waiting on Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.

Mein WoW dieser Woche:

51H7rHmqwvL._SY445_SX342_IMOGEN OBVIOUSLY von Becky Albertalli

Die 17-jährige Imogen sieht sich schon immer als größte Ally: Sie unterstützt ihre queeren Freunde, wo sie nur kann. Als sie ihre beste Freundin Lili – frisch geoutet und ziemlich glücklich in ihrem Leben – an der Uni besucht, weiß jedoch niemand in Lilis neuer Clique, dass Imogen selbst nicht queer ist. Denn Lili hat rumerzählt, dass sie und Imogen in der Vergangenheit ein Paar waren. Plötzlich beschäftigt sich Imogen mit Fragen, die sie bisher immer verdrängt hat. Noch dazu verbringt sie mehr und mehr Zeit mit der charmant-chaotischen Tessa, die ihr ganz schönes Bauchkribbeln beschert. Imogen muss sich eingestehen: Vielleicht ist sie doch mehr als ein Ally – aber wer ist sie wirklich?

 

 

Warum ich darauf warte?

Love, Simon war eines meiner absoluten Lieblingsbücher von Becky Albertalli. Ich freue mich über jedes neue Buch von der Autorin. 🙂

Wann erscheint es?

31.05.2024*

Rezension „Guy’s Girl“ – Emma Noyes

dtv Verlag* | Broschierte Ausgabe | Übersetzerin: Birgit Niehaus |400 Seiten | 17,00 € 

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INHALT:

Zwei Menschen, deren innere Probleme sie daran hindern, sich wirklich aufeinander einzulassen: Die lebenslustig wirkende Ginny, die in die WG ihrer besten männlichen Freunde zieht, obwohl es in deren Gesellschaft ungleich schwerer ist, ihre Essstörung zu verbergen. Und Adrian, der seit dem frühen Tod seines Vaters ein Meister im Unterdrücken von Gefühlen ist. Schnell kommen die beiden sich näher. Doch mehrfach – nämlich immer dann, wenn es ernst zu werden verspricht zwischen den beiden – weist Adrian Ginny von sich…

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Rezension „Wo ich wohne, ist der Mond ganz nah“ – Cho Nam-Joo

Kiwi Verlag* | Gebundene Ausgabe | Übersetzerin: Jan Henrik Dirks | 288  Seiten | 23,00 € 

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INHALT:

Manis Familie lebt in einem der ärmsten Stadtteile von Seoul. Ihr Vater arbeitet in einem Imbiss und ihre Mutter ist erwerbslos. Als kleines Mädchen träumte Mani davon, rhythmische Sportgymnastin zu werden, inspiriert durch Fernsehbilder der Olympischen Spiele 1988 in Seoul. Als Kind fängt sie mit dem Turnen an, muss aber schnell einsehen, dass sie im Vergleich zu anderen kein Talent hat. Sie wird ein einfaches, unerfülltes Leben führen, auch geprägt von der Demütigung, mit Mitte dreißig noch keine eigene Familie zu haben.

Die Nachricht von der Stadtteilsanierung lässt die Immobilienpreise in die Höhe schießen, gleichzeitig erfährt Manis Familie zufällig, dass die Sanierung abgeblasen werden solle. Als ein Fremder ihr Haus kaufen will, ist die Familie uneins darüber, ob sie diesem gutmütigen Mann die Wahrheit sagen oder ihn täuschen soll. Ihr ganzes Leben lang haben sie sich an das Prinzip der Ehrlichkeit gehalten. Welche Entscheidung werden sie treffen, wenn sie vor dem größten Dilemma ihres Lebens stehen?

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Waiting on Wednesday #337

Waiting on Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.

Mein WoW dieser Woche:

41JadHndhML._SY445_SX342_CORRUPT von Penelope Douglas

Rika zieht zum Studium in die Großstadt. Zum ersten Mal in ihrem Leben ist sie auf sich allein gestellt. Was sie nicht ahnt: Sie wird bereits erwartet. Von dem Mann, in den sie schon immer heimlich verliebt war, dessen Verachtung sie aber stets gespürt hat: Michael Crist. Seit drei Jahren warten er und seine Freunde darauf, Rika für all das bezahlen zu lassen, was sie ihnen angetan hat. All das Leid, all den Schmerz. Michael weiß, dass Rika ihn will, und beginnt ein böses Spiel mit ihr. Doch Rika ist nicht so wehrlos, wie er denkt. Schon bald beginnt sie, Gefallen an dem Spiel zu haben – und es zu gewinnen.

 

Warum ich darauf warte?

Nach Punk 57 bin ich ein bisschen Fan von Penelope Douglas und möchte unbedingt weitere Bücher von ihr lesen und entdecken. Ich freue mich sehr auf Corrupt, wozu sogar noch ein 2. Band kommen soll.

Wann erscheint es?

31.05.2024*

Rezension „Verlogen“ – Eva Björg Aegisdottir

Kiwi Verlag* | Gebundene Ausgabe | Übersetzerin: Freyja Melsted | 368  Seiten | 17,00 € 

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INHALT:

Als eine alkoholabhängige, alleinerziehende Mutter verschwindet und einen Abschiedsbrief hinterlässt, gehen alle von einem Selbstmord aus. Bis ihre Leiche sieben Monate später in einem Lavafeld entdeckt wird. Im Spätherbst wird in einem Lavafeld in Westisland eine Leiche entdeckt. Es handelt sich um Maríanna, eine alleinerziehende Mutter, die vor sieben Monaten spurlos verschwand und von der man annahm, dass sie Selbstmord begangen hatte. Doch Maríanna ist zweifelsfrei ermordet worden, und Kommissarin Elma und ihr Team müssen den Fall neu aufrollen. Maríannas fünfzehnjährige Tochter Hekla wohnt inzwischen bei Pflegeeltern, und scheint dort zufriedener zu sein als bei ihrer Mutter. Warum? Fünfzehn Jahre zuvor liegt eine junge Mutter auf der Entbindungsstation, verzweifelt, weil es ihr nicht gelingt eine Verbindung zu ihrer neu geborenen Tochter zu knüpfen. Der Beginn einer komplizierten und konfliktreichen Beziehung.Für das Ermittlungsteam um Elma und Sævar wird der zunächst einfach scheinende Fall immer komplexer, je mehr sie herausfinden. Zumal immer neue Details über Maríannas Vergangenheit ans Licht kommen. 

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