Rezension „Fiona: Das Leben und das Sterben“ – Harry Bingham

Rowohlt Verlag* | Taschenbuch | Übersetzer: Kristof Kurz | 560 Seiten | 9,99 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Sie ist eine gute Ermittlerin. Die beste von allen. Doch wer hilft Fiona Griffiths?
Illegale Müllbeseitigung: Auch um so etwas muss die Polizei sich kümmern. Die Kühltruhe am Straßenrand ist voller verdorbenem Fleisch. Ganz unten liegt ein Frauenbein, mit Schuh. Schnell finden sich in der Nähe weitere Körperteile. Doch sie stammen von einem Mann. Nichts verbindet die Opfer, scheint es, bis Fiona herausfindet: Die Toten waren ein Paar. Warum mussten sie sterben? Fiona vertraut ihrer ungeheuer starken Intuition, Kehrseite ihrer psychischen Erkrankung. Und je näher sie der Lösung kommt, desto unruhiger werden diejenigen, die schon die ersten beiden Morde in Auftrag gegeben haben.

MEINUNG:

Fiona: Das Leben und das Sterben ist der zweite Band der Krimireihe, um die Ermittlerin Fiona Griffith. Band 1 Fiona: Den Toten verpflichtet hatte bereits vorher gelesen. Die Fälle sind in sich abgeschlossen, aber ich empfehle dringend hier die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, einfach um Fiona besser zu verstehen.

In diesem Band hatte ich das Gefühl Fiona endlich besser verstehen zu können. Im ersten Teil war das alles noch nicht so richtig nachvollziehbar. Fiona ist definitiv weit davon entfernt „normal“ zu sein, was sie auch selbst zu gibt, aber sie erfreut sich außerordentlich, wenn sie normale Dinge tut, also normal im Sinne der gesellschaftlichen Konventionen. Ganz besonders merkt man das in Form ihrer Beziehung, die sie mit einem Kollegen hat.

Fiona neigt definitiv sehr gerne zu Alleingängen und investiert auch ihre Freizeit, wenn ein Fall sie nicht mehr loslässt. Manchmal bekommt sie auch jemanden zur Seite gestellt, aber dieses Mal fand ich es sehr verwunderlich, dass sie die Fällt quasi fast im Alleingang löst, obwohl das ihr dienstlicher Rang gar nicht her gibt.

Der Fall ist an sich gar nicht so uninteressant, aber es werden leider wieder endlose Schleifen gezogen und bei guten 500 Seiten ist das der Spannung nicht gerade zuträglich. Diesen Kritikpunkt hatte ich auch schon bei Band 1. Es ist mir auch wieder, dass ich die Namen bei der Auflösung nicht mehr zuordnen konnte und nochmal blättern musste. Am Ende kann ich wohl nicht mehr genau sagen, was genau passiert ist.

Es gibt eine interessanten und vielversprechenden Nebenschauplatz, nämlich Fiona Herkunft, die sie in Band 1 in Erfahrung gebracht hat und nun anfängt danach zu recherchieren. Ein guter Freund von ihr sieht hier auch einen Zusammenhang zu ihrer Erkrankung. Ich denke, dass Fiona dem auch im nächsten Band noch mehr auf den Grund gehen wird.

Band 3 Fiona: Als ich tot war* und Band 4 Fiona: Unten im Dunkeln* sind bereits erschienen.

FAZIT:

Mir erging es mit dem zweiten Band ähnlich wie mit dem ersten Band zu vor auch schon. Fiona ist eine wirklich außergewöhnliche Protagonistin, bei der alles stimmig ist. Da man nun ihre Krankheit besser verstehen kann, erscheint vieles auch deutlich logischer in ihrer Verhaltensweise. Dennoch gerät der Fall wieder einmal zu sehr in Hintergrund. Ich bin wieder mal zwiegespalten, ob ich hier auch Band 3 lesen werde.

Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar freundlicherweise vom Rowohlt Verlag* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

*Folgende Verlinkungen kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung.

2 Kommentare zu „Rezension „Fiona: Das Leben und das Sterben“ – Harry Bingham

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