Monatsrückblick September

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Der Monat bestand zum größten Teil aus meinem 3-wöchigen Urlaub, wovon wir 17 Tage in Italien waren. Hier habe ich es geschafft einige Bücher von meinem SUB abzubauen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Tatsächlich habe ich mehr Bücher von meinem eigenen Stapel geschafft als Rezensionsexemplare, was aber auch daran lag, dass ich fast gänzlich auf Papierbücher verzichtet habe und nur mein Kindle dabei hatte…der Koffer war schwer genug. Ich hatte zuvor eine Leseliste erstellt und drei Bücher davon habe ich tatsächlich auch gelesen. Insgesamt habe ich 13 Bücher gelesen, wovon ich Buch als Hörbuch gehört habe und eins habe ich abgebrochen. Das macht eine durchschnittliche Sternebewertung von 3,8 Sternen. Nicht schlecht, wie ich finde. Im Oktober freue ich mich schon auf die Buchmesse. Ich werde am Samstag vor Ort sein!

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Rezension „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ – Anna Pfeffer

cbj Verlag | Broschur | 320 Seiten | 14,99 € | Amazon

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INHALT:

Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …

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Rezension „Der Frauensammler“ – Mark Sennen

Blanvalet Verlag | Taschenbuch | 384 Seiten | 9,99 € | Amazon

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INHALT:

Er sieht dich. Er berührt dich. Aber manchmal ist das nicht genug.

Polizistin Charlotte Savage ermittelt in einer Verbrechensserie, die ganz Plymouth in Angst und Schrecken versetzt: Mehrere junge Frauen wurden betäubt und missbraucht. Sie überlebten, erinnern sich aber an kaum etwas. Doch dann wird eines der Opfer tot und grausam verstümmelt am Strand aufgefunden. Wenig später taucht eine weitere Tote auf, und die Untersuchungen bringen ein schauerliches Ergebnis: Die junge Frau wurde eingefroren. Schnell geraten Charlotte Savage und ihr Team unter Druck, denn ein weiteres Mädchen wird als vermisst gemeldet. Können sie den Serienkiller aufhalten, bevor er erneut zuschlägt?

COVER:

Das Cover ist in düsteren Tönen gehalten und spiegelt sehr gut die Atmosphäre des Thrillers und die von Plymouth, einer Stadt in England, wider, wo der Roman spielt. Der Roman spielt zudem auch noch im Herbst. Der Fluss und das Boot sind eine Anspielung auf den Fundort der ersten Leiche. Ich finde das Cover sehr gelungen für den Roman.

MEINUNG:

Das ganze Setting hat mir sehr gut gefallen. Ich war zwar noch nie in Plymouth, aber England hat es mir einfach angetan. Der Roman erstreckt sich in einem Zeitraum von Ende Oktober bis Anfang November. Die genauen Zeits- und Ortsangaben stehen auch am Anfang eines jeden Kapitels. Ich bin kein besonders großes Fan von solchen detaillierten Angaben, vor allem dann nicht, wenn die Angaben auch noch wichtig für das Geschehen sind. Die Ortsangaben in diesem Thriller geben Aufschluss darüber aus wessen Sicht das Kapitel erzählt ist, was man aber auch beim Lesen schnell merkt. Zu großen Teilen wird aus der Sicht von der Polizistin Charlotte Savage in der dritten Person erzählt, aber es werde auch noch parallele Handlungsstränge aus Sicht von anderen Personen aufgebaut, die am Ende dann wieder zusammenfließen. Diese Art der Erzählweise ist für einen Thriller relativ typisch. Es schafft eine gewisse Distanz zum Geschehenen, was anhand der Grausamkeit der Taten auch gut ist. Wenn keine Zeit- und Ortsangabe gemacht werde, dann haben wir aus der Sicht von Harry gelesen. Hier ist relativ schnell klar, dass es sich bei ihm um einen bzw. den Täter handeln könnte.

Charlotte Savage ist die Hauptermittlerin. Man erfährt gleich am Anfang ihre privaten Umstände. Dennoch spielt ihr Privatleben innerhalb des ganzen Romans nur eine untergeordnete Rolle. Im Gegensatz zu vielen anderen bekannten Ermittlern aus diversen Romanen, finde hier kein ständiger Wechsel zwischen den Problemen auf Arbeit und im privaten Umfeld statt. Der Autor hat das hier auf ein Maß reduziert, sodass der Fall ganz klar im Mittelpunkt steht. Einerseits hat mir das gefallen, andererseits bleibt Savage dabei immer etwas distanziert und ich hatte nicht wirklich das Gefühl sie am Ende des Romans zu kennen bzw. ein Gefühl für ihre Persönlichkeit zu bekommen. Auch der Umgang mit den Kollegen auf dem Polizeirevier ist ungewohnt förmlich. Tatsächlich wird sich dort durchgehend gesiezt, wenn die Hierarchiestufe nicht die gleiche war. Ich hatte manchmal Probleme auch hier eine richtige Beziehung aufzubauen und habe die Namen daher ein paar Mal durcheinander gebracht bzw. musste dann immer noch überlegen, um wen es sich gehandelt hat.

In der Regel finde ich die Sicht des Täters immer relativ langweilig bis unnötig. In diesem Thriller aber fand ich sie zum ersten Mal wirklich interessant und viele Andeutungen sind zum Schluss auch wichtig für die Aufklärung des Falls. Da kommen wir gleich zum nächsten Punkt. Die Aufklärung des Falls wurde nicht, wie so oft, auf den letzten paar Seiten schnell abgehandelt, sondern viele Antworten auf die Fragen, die man hatte, ergaben sich aus zuvor gemachten Bemerkungen. Der Roman fordert einen hier heraus sehr aufmerksam zu lesen, aber ist lässt sich trotzdem flüssig lesen. Das hat mir außerordentlich gut gefallen. Alles war am Ende stimmig. Alle Fäden, die der Autor gesponnen hat, liefen am Ende zusammen.

Das Buch war durchgängig spannend, wenn auch sehr grausam, und ich habe es in einem Rutsch gelesen. Auf Deutsch ist das der erste Roman von Mark Sennen, aber auf Englisch sind bereits mehrere erschienen und ich hoffe, dass noch mehr übersetzt werden.

FAZIT:

Nach langer Zeit mal wieder ein grandioser Thriller, der alles hat, was einen sehr guten Thriller ausmacht: Spannung, eine gute Ermittlerin, einen flüssigen Schreibstil und eine unfassbare Story, die einem Blut in den Adern gefrieren lässt vor Grausamkeit.

Ich vergebe  5 von 5 Sternen.

Das Rezensionsexemplar wurde mir freundlicherweise vom Blanvalet Verlag   zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Rezension „Die Nachtigall“ – Kristin Hannah

Aufbau Verlag | Hardcover | 608 Seiten | 19,99 € | Amazon

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INHALT:

Zwei Schwestern im von den Deutschen besetzten Frankreich: Während Vianne ums Überleben ihrer Familie kämpft, schließt sich die jüngere Isabelle der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt?

In diesem epischen, kraftvollen und zutiefst berührenden Roman erzählt Kristin Hannah die Geschichte zweier Frauen, die ihr Schicksal auf ganz eigene Weise meistern.

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Buch – Highlights des 1. Halbjahres 2016

Auch wenn schon fast 8 Monate von 2016 ins Land gegangen sind, möchte ich euch an dieser Stelle meine fünf 5 Buch-Highlights (eigentlich sind es quasi 6, wobei eine Reihe dabei ist) des ersten Halbjahres präsentieren. In den ersten 6 Monaten habe ich bisher 50 Bücher gelesen, was wirklich beachtlich ist, denn 2015 habe ich gerade mal insgesamt 54 Bücher gelesen. Alles Jahresziel habe ich mir diesmal 100 Bücher vorgenommen und denke dies auch schaffen zu können. Beim Durchschauen meiner bisherigen Buchstatistik war schnell für mich klar, welche bisher besonders heraus gestochen haben und mein Leserherz auch jetzt noch, bei dem Gedanken an diese Bücher, einen kleinen Hüpfer macht lässt. Hier nun meine Favoriten, wobei die Reihenfolge nicht als Wertung zu betrachten ist:

 1) Ursula Poznanski : „Eleria-Triologie“ (Die Verratenen, Die Verschworenen, Die Vernichteten)

2016-08-16 16.40.26

Der erste Teil der Triologie lag seit 2014 auf meinem SUB und ich weiß nicht ehrlich nicht, wie das passieren konnte. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die eine komplette Reihe am Stück lesen können. Ich brauche immer etwas Abstand, aber bei dieser Triologie war es anders. Ich habe mir sofort die anderen Teile besorgt und habe diese Reihe verschlungen. Absolute Leseempfehlung!

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