[Buchboxen] Unboxing LovelyBox

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Seit Anfang des Jahres verlost LovelyBooks die LovelyBox in unregelmäßigen Abständen. Die Box springt damit auf den Zug auf der diversen anderen Boxen, die es vor allem im Bereich Beauty bereits zu Hauf gibt. Natürlich gibt es auch andere BuchBoxen, aber keine im deutschsprachigen Raum. Das Besonderes an der LovelyBox ist, dass sie nicht regelmäßig erscheint und man muss sich dafür bewerben. 50 Boxen werden jedes Mal verlost. Die Box enthält neben einem persönlichen Brief drei ausgewählte Bücher zu einem festgelegten Thema. Welche Bücher es sind, ist Überraschung. Dieses Mal war das Thema „Best of British“.

Ich habe mich jedes Mal auf die Box beworben und dieses Mal habe ich Glück gehabt!!! Am Dienstag habe ich die E-Mail bekommen, dass ich gewonnen habe und einen Tag später klingelte auch schon der Postbote. 😀 Natürlich möchte ich Euch nicht vorenthalten, was in der Box enthalten ist.

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Rezension „Der Frauensammler“ – Mark Sennen

Blanvalet Verlag | Taschenbuch | 384 Seiten | 9,99 € | Amazon

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INHALT:

Er sieht dich. Er berührt dich. Aber manchmal ist das nicht genug.

Polizistin Charlotte Savage ermittelt in einer Verbrechensserie, die ganz Plymouth in Angst und Schrecken versetzt: Mehrere junge Frauen wurden betäubt und missbraucht. Sie überlebten, erinnern sich aber an kaum etwas. Doch dann wird eines der Opfer tot und grausam verstümmelt am Strand aufgefunden. Wenig später taucht eine weitere Tote auf, und die Untersuchungen bringen ein schauerliches Ergebnis: Die junge Frau wurde eingefroren. Schnell geraten Charlotte Savage und ihr Team unter Druck, denn ein weiteres Mädchen wird als vermisst gemeldet. Können sie den Serienkiller aufhalten, bevor er erneut zuschlägt?

COVER:

Das Cover ist in düsteren Tönen gehalten und spiegelt sehr gut die Atmosphäre des Thrillers und die von Plymouth, einer Stadt in England, wider, wo der Roman spielt. Der Roman spielt zudem auch noch im Herbst. Der Fluss und das Boot sind eine Anspielung auf den Fundort der ersten Leiche. Ich finde das Cover sehr gelungen für den Roman.

MEINUNG:

Das ganze Setting hat mir sehr gut gefallen. Ich war zwar noch nie in Plymouth, aber England hat es mir einfach angetan. Der Roman erstreckt sich in einem Zeitraum von Ende Oktober bis Anfang November. Die genauen Zeits- und Ortsangaben stehen auch am Anfang eines jeden Kapitels. Ich bin kein besonders großes Fan von solchen detaillierten Angaben, vor allem dann nicht, wenn die Angaben auch noch wichtig für das Geschehen sind. Die Ortsangaben in diesem Thriller geben Aufschluss darüber aus wessen Sicht das Kapitel erzählt ist, was man aber auch beim Lesen schnell merkt. Zu großen Teilen wird aus der Sicht von der Polizistin Charlotte Savage in der dritten Person erzählt, aber es werde auch noch parallele Handlungsstränge aus Sicht von anderen Personen aufgebaut, die am Ende dann wieder zusammenfließen. Diese Art der Erzählweise ist für einen Thriller relativ typisch. Es schafft eine gewisse Distanz zum Geschehenen, was anhand der Grausamkeit der Taten auch gut ist. Wenn keine Zeit- und Ortsangabe gemacht werde, dann haben wir aus der Sicht von Harry gelesen. Hier ist relativ schnell klar, dass es sich bei ihm um einen bzw. den Täter handeln könnte.

Charlotte Savage ist die Hauptermittlerin. Man erfährt gleich am Anfang ihre privaten Umstände. Dennoch spielt ihr Privatleben innerhalb des ganzen Romans nur eine untergeordnete Rolle. Im Gegensatz zu vielen anderen bekannten Ermittlern aus diversen Romanen, finde hier kein ständiger Wechsel zwischen den Problemen auf Arbeit und im privaten Umfeld statt. Der Autor hat das hier auf ein Maß reduziert, sodass der Fall ganz klar im Mittelpunkt steht. Einerseits hat mir das gefallen, andererseits bleibt Savage dabei immer etwas distanziert und ich hatte nicht wirklich das Gefühl sie am Ende des Romans zu kennen bzw. ein Gefühl für ihre Persönlichkeit zu bekommen. Auch der Umgang mit den Kollegen auf dem Polizeirevier ist ungewohnt förmlich. Tatsächlich wird sich dort durchgehend gesiezt, wenn die Hierarchiestufe nicht die gleiche war. Ich hatte manchmal Probleme auch hier eine richtige Beziehung aufzubauen und habe die Namen daher ein paar Mal durcheinander gebracht bzw. musste dann immer noch überlegen, um wen es sich gehandelt hat.

In der Regel finde ich die Sicht des Täters immer relativ langweilig bis unnötig. In diesem Thriller aber fand ich sie zum ersten Mal wirklich interessant und viele Andeutungen sind zum Schluss auch wichtig für die Aufklärung des Falls. Da kommen wir gleich zum nächsten Punkt. Die Aufklärung des Falls wurde nicht, wie so oft, auf den letzten paar Seiten schnell abgehandelt, sondern viele Antworten auf die Fragen, die man hatte, ergaben sich aus zuvor gemachten Bemerkungen. Der Roman fordert einen hier heraus sehr aufmerksam zu lesen, aber ist lässt sich trotzdem flüssig lesen. Das hat mir außerordentlich gut gefallen. Alles war am Ende stimmig. Alle Fäden, die der Autor gesponnen hat, liefen am Ende zusammen.

Das Buch war durchgängig spannend, wenn auch sehr grausam, und ich habe es in einem Rutsch gelesen. Auf Deutsch ist das der erste Roman von Mark Sennen, aber auf Englisch sind bereits mehrere erschienen und ich hoffe, dass noch mehr übersetzt werden.

FAZIT:

Nach langer Zeit mal wieder ein grandioser Thriller, der alles hat, was einen sehr guten Thriller ausmacht: Spannung, eine gute Ermittlerin, einen flüssigen Schreibstil und eine unfassbare Story, die einem Blut in den Adern gefrieren lässt vor Grausamkeit.

Ich vergebe  5 von 5 Sternen.

Das Rezensionsexemplar wurde mir freundlicherweise vom Blanvalet Verlag   zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Waiting on Wednesday #7

Waiting on Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.

Mein WoW dieser Woche: 

„DAS GEHEIMNIS DER SCHWIMMERIN“ – Erika Swyler

Simon Watson lebt allein in einem verwitterten Haus an der Küste Long Islands. Eines Tages findet er ein altes Buch auf seiner Türschwelle, das ihn sofort in seinen Bann zieht. Die brüchigen Seiten erzählen von einer großen Liebe, vom dramatischen Tod einer Schwimmerin und vom tragischen Schicksal einer ganzen Familie – Simons eigener Familie. Denn wie es scheint, finden die Watson-Frauen seit 250 Jahren im Wasser den Tod – immer am 24. Juli. Auch Simons Mutter ertrank in den Fluten des Atlantiks. Als nun seine Schwester Enola zu Besuch kommt, scheint sie seltsam verändert – und der 24. Juli steht unmittelbar bevor …

Warum ich darauf warte?

Die Geschichte klingt sehr ungewöhnlich und vor allem spannend. Sie hat mich beim Durchblättern der Verlagsvorschauen sofort angesprochen. Vor allem müssen wir nicht mehr sehr lange drauf warten, denn im Oktober erscheint das Buch bereits.

Wann erscheint es?

17. Oktober 2016

Rezension „Die Nachtigall“ – Kristin Hannah

Aufbau Verlag | Hardcover | 608 Seiten | 19,99 € | Amazon

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INHALT:

Zwei Schwestern im von den Deutschen besetzten Frankreich: Während Vianne ums Überleben ihrer Familie kämpft, schließt sich die jüngere Isabelle der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt?

In diesem epischen, kraftvollen und zutiefst berührenden Roman erzählt Kristin Hannah die Geschichte zweier Frauen, die ihr Schicksal auf ganz eigene Weise meistern.

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Rezension „Die Vegetarierin“ – Han Kang

Aufbau Verlag | Hardcover | 190 Seiten | 18,95 € | Amazon

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INHALT:

Ein seltsam verstörendes, hypnotisierendes Buch über eine Frau, die laut ihrem Ehemann an Durchschnittlichkeit kaum zu übertreffen ist – bis sie eines Tages beschließt, kein Fleisch mehr zu essen.

Die Vegetarierin ist eine kafkaeske Geschichte in drei Akten über Scham und Begierde, Macht und Obsession sowie unsere zum Scheitern verurteilten Versuche, den Anderen zu verstehen, der ja doch, wie man selbst, Gefangener im eigenen Leib ist. Der Roman wurde mit dem Man Booker International Prize 2016 ausgezeichnet.

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Special zu Bloggeraktion vom dtv Verlag

Pünktlich zum heutigen Erscheinungsdatum von „Im dunklen, dunklen Wald“ von Ruth Ware gibt es beim dtv Verlag eine Sonderaktion zu dem Thriller für Blogger. Das Buch steht schon auf meiner Wunschliste und erscheint mir als das ideale Herbstbuch.

Worum gehts in dem Roman?

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Eine bizarre Junggesellinnenparty. Ein Spiel, das aus dem Ruder läuft.
Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese hier ist tödlich.
Als Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht. Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat… Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief.

Clare feiert in der Geschichte ihren Junggesellinnenabschied in einem abgelegenen Ferienhaus aus Glas in Northhumberland. Schon alleine die Vorstellung finde ich gruselig. 😉 Ich würde meinen eigenen Junggesellinnenabschied, wenn es denn soweit ist, tatsächlich gerne klassisch verbringen wollen und zwar auf dem Kiez in Hamburg. Das ist praktisch, denn ich wohne sowieso im Hamburg und finde dort zu feiern ist einfach was Besonderes. Ein Besuch bei Olivia’s wilde Jungs wäre auf jeden Fall auch Pflicht. 😀 Auf einen Bauchladen würde ich allerdings gerne verzichten wollen.

Unser einschüchternder SuB Book Tag

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Der Stapel ungelesener Bücher (Sub) ist allseits beliebtes und immer wieder heiß diskutiertes Thema in der Buch-Community. Gefühlt gibt es dazu immer was zu sagen. Die einen lieben ihn. Die anderen bekommen fast schlaflose Nächte, weil er so hoch ist. Die einen haben ein großen. Die anderen habe einen kleinen. Mein SuB beträgt ungefähr 300 Bücher und schon alleine deswegen möchte ich unbedingt diesen Tag machen. Denn auch mit meinem SuB beschäftige ich mich von Zeit zu Zeit auch gerne mal. Hier nun meine Antworten:

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Waiting on Wednesday #6

Waiting on Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.

Mein WoW dieser Woche: 

„ELEANOR“ – Jason Gurley

Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat …

 

Warum ich darauf warte?

Es klingt nach einer tollen Geschichte mit Familiengeheimnissen, gepaart mit fantastischen Elementen. Alles was ich gerne lese. Bin sehr gespannt auf dieses Buch.

Wann erscheint es?

9. Januar 2017

The Unpopular Opinion Book Tag

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TAGs finde ich immer sehr amüsant und abwechslungsreich. Ich schaue sie mir gerne bei Booktubern an und lese sie auch gerne Blogs. Natürlich füllen sie auch meine Wunschliste oder gleich den Einkaufskorb bei Thalia, Amazon und Co., aber ich finde besonders toll daran, dass man sich mit seinen Bücherregal und vor allem seinen gelesenen Büchern noch mal auf ganz spezielle Art und Weise auseinander setzen kann. Der Unpopular Opinion Tag ist schon etwas älter, aber den wollte ich immer schon gerne mal machen, weil er eben mal in die ganz andere Richtung geht. Normal kann ja jeder. 😀 Hier nun meine Antworten:

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Kurz-Rezension „Das Haus am Stein“ -Amy Ewing

Fischer Verlag | eBook | 68 Seiten | 2,99 € | Amazon

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INHALT:

Als Raven bei der Auktion ersteigert wird, weiß sie sofort, dass es nicht gutgehen wird. Und als sie im Palast der Gräfin ankommt, findet Raven bald heraus, dass die Gräfin weniger an einem Baby interessiert ist, als daran, mit Ravens Körper und Verstand zu experimentieren. Raven kann nur auf eine Fluchtmöglichkeit hoffen – und darauf, Violet wiederzusehen. Während all dessen, was sie durchleiden muss, erinnert sie sich selbst stets daran, dass sie Raven Stirling ist und niemandem gehört.

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