Lesetipp „Laufen“ – Isabel Bogdan

Kiepenheuer & Witsch Verlag* | Gebundene Ausgabe | 208 Seiten | 20,00 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Eine Ich-Erzählerin wird nach einem erschütternden Verlust aus der Bahn geworfen und beginnt mit dem Laufen. Erst schafft sie nur kleine Strecken, doch nach und nach werden Laufen und Leben wieder selbstverständlicher. Konsequent im inneren Monolog geschrieben, zeigt dieser eindringliche Roman, was es heißt, an Leib und Seele zu gesunden. Isabel Bogdan, deren Roman »Der Pfau« ein großer Bestseller wurde, betritt mit diesem Buch neues Parkett.
Eine Frau läuft. Schnell wird klar, dass es nicht nur um ein gesünderes oder gar leichteres Leben geht. Durch ihre Augen und ihre mäandernden Gedanken erfährt der Leser nach und nach, warum das Laufen ein existenzielles Bedürfnis für sie ist. Wie wird man mit einem Verlust fertig? Welche Rolle spielen Freunde und Familie? Welche Rolle spielt die Zeit? Und der Beruf? Schritt für Schritt erobert sich die Erzählerin die Souveränität über ihr Leben zurück.

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Rezension „Hotel Cartagena“ – Simone Buchholz

Suhrkamp Verlag* | Broschierte Ausgabe | 416 Seiten | 15,95 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Eine unterkühlte Hotelbar am Hamburger Hafen. Unten an den Docks glitzern die Lichter, oben sind die Tische eher dünn besetzt. Plötzlich gehen die Türen auf, zwölf schwerbewaffnete Männer kapern die Bar, nehmen Gäste und Personal in Geiselhaft. Mittendrin: Chastity Riley, die sich eigentlich auf ein schmerzhaftes Wiedersehen mit alten Freunden eingestellt hatte, jetzt aber gemeinsam mit allen anderen Geiseln lernen muss, dass es Verletzungen gibt, die sich einfach nicht mehr reparieren lassen …

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Lesetipp „Sterbekammer“ – Romy Fölck

Bastei Lübbe Verlag* | Gebundene Ausgabe | 416 Seiten | 16,00 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde …

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Waiting on Wednesday Special – Frühjahrsprogramm 2020 Bastei Lübbe

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Ihr kennt ja bereits meine Neuerscheinungsbeiträge, die monatlich erscheinen, und meine WoWs (Waiting on Wednesday), wo ich euch wöchentlich Neuerscheiungen präsentiere, die ich sehnsüchtig erwarte. Momentan veröffentlichen die Verlage ihre Frühjahrsprogramme für 2020, die ich mir immer sehr gerne anschauen und meine Wunschliste fülle. Diesmal möchte ich euch daran teilhaben lassen und stelle euch eine Auswahl (meine Highlights) der Bücher vor als Waiting on Wednesday Special vor. Wir starten mit Bastei Lübbe, ohne LYX.

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Rezension „Wisting und der Tag der Vermissten“ – Jorn Lier Horst

Piper Verlag* | Broschierte Ausgabe | Übersetzer: Andreas Brunstermann | 432 Seiten | 15,00 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Seit 24 Jahren hat Kommissar William Wisting ein Ritual: Am Jahrestag des Verschwindens von Katharina Haugen nimmt er sich die Fallakten erneut vor. Dieser Cold Case lässt ihm einfach keine Ruhe. Jedes Jahr trifft er zudem Martin Haugen, den Ehemann der Vermissten und damaligen Hauptverdächtigen, dem nie eine Schuld nachgewiesen werden konnte. Doch dieses Jahr sind zwei Dinge anders: Aus Oslo reist Adrian Stiller an, der in einem anderen Fall über die Fingerabdrücke von Martin Haugen gestolpert ist. Und als Wisting Haugen wie immer treffen will, ist dieser spurlos verschwunden.

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Rezension „Zu Staub“ – Jane Harper

Rowohlt Verlag* | Broschierte Ausgabe | Übersetzer: Ulrike Wasel, Klaus Timmermann | 416 Seiten | 16,00 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Zwei Brüder treffen sich am Zaun, der ihre Farmen voneinander trennt. Tief im Outback sind sie einander die einzigen Nachbarn. Ihre Häuser liegen vier Stunden Autofahrt voneinander entfernt. Cam, der mittlere Bruder, der die Familienranch verwaltete, liegt tot zu ihren Füßen. Er ist allein in der Hitze gestorben. Die beiden Männer bringen ihren Bruder heim auf die Ranch. Aber in der tiefen Trauer wächst das Misstrauen. Was, wenn Cam keines natürlichen Todes gestorben ist? Was, wenn Isolation und Einsamkeit hier im Nirgendwo die Menschen verändern – zum Bösen?

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