Rezension „Das Leuchten jenes Sommers“ – Nikola Scott

Rowohlt Verlag* | Gebundene Ausgabe | 496 Seiten | 20,00 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Zwei Frauen, geboren in unterschiedlichen Jahrzehnten, durch ein Schicksal verbunden.
August 1939: Auf dem malerischen Anwesen Summerhill in Cornwall lebt die junge Maddy zurückgezogen von der Welt und dem drohenden Krieg. Als ihre geliebte Schwester Georgiana von einer langen Reise zurückkehrt, bringt sie ihren neuen Freund Victor mit. Maddy ist der düstere junge Mann auf Anhieb unsympathisch. Aber sie ahnt nicht, wie groß die Gefahr wirklich ist…

Siebzig Jahre später führt ein Auftrag die junge Fotografin Chloe nach Summerhill. Sie hat gerade erfahren, dass sie schwanger ist. Eigentlich eine freudige Nachricht, aber Chloes Gefühle sind gespalten. In Summerhill stößt sie auf ein Geheimnis, das Jahrzehnte zurückliegt — und das die Kraft hat, ihr ganzes Leben auf den Kopf zu stellen…

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Monatsrückblick März 2019

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Der März stand ganz im Zeichen der Leipziger Buchmesse. Dementsprechend habe ich dafür auch einiges an Lesematerial gelesen, um mich auf diverse Autorengespräche vorzubereiten. Vor allem stand Nikola Scott als Autorin im Mittelpunkt. Ihre beiden Bücher habe ich auch in diesem Monat gelesen. Es sind insgesamt 10 Bücher geworden (davon zwei Hörbücher), dich durchschnittlich mit 3,8 Sternen bewertet habe.

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Rezension „Wild Hearts – Kein Blick zurück“ – T. M. Frazier

LYX Verlag* |Broschierte Ausgabe | 288 Seiten | 12,90 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Ein alter Camper und ein Stück Land im Nirgendwo von Florida ist alles, was Sawyer Dixon nach dem Tod ihrer Mutter geblieben ist. Weit weg von ihrer Vergangenheit will sie einen Neuanfang wagen. Doch sie hat nicht mit ihrem neuen Nachbarn Finn gerechnet. Der missmutige (und furchtbar attraktive) Einzelgänger ist wenig begeistert davon, dass Sawyer vor seiner Haustür campt – und ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will!

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Waiting on Wednesday #131

Waiting on Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.

Mein WoW dieser Woche: 

MEIN LEBEN BASIERT AUF EINER WAHREN GESCHICHTE von Anne Freytag

Rosa und Frank begegnen sich am anderen Ende der Welt. Durch Zufall oder weil es so sein soll. Sie sind sich ähnlich und doch grundverschieden – Rosa widersprüchlich, Frank ruhig. Zusammen sind sie nicht nur weniger allein, sondern ziemlich nah dran an vollständig. Sie beschließen, gemeinsam weiterzureisen und einen alten Camper zu kaufen. Doch dann taucht unerwartet Franks bester Freund David auf, und mit ihm ändert sich alles. Sind drei einer zu viel oder hat genau er noch gefehlt? Diese Frage stellt sich immer wieder, während sie zu dritt Tausende Kilometer durch Australiens unendliche Weite fahren, vor ihnen nur der Horizont, über ihnen nichts als Himmel und zwischen ihnen mehr, als Worte je beschreiben könnten.

Warum ich darauf warte?

Auch 2019 erscheint wieder ein neues Jugendbuch aus der Feder aus Anne Freytag. Asche über mein Haupt, aber ich habe bisher immer noch nicht Mein bester letzter Sommer gelesen. Dieses Jahr soll es aber endlich soweit sein. 😉 Vielleicht bietet sich auch dieses Buch an zum Einstieg.

Wann erscheint es?

27. Mai 2019

Buchveranstaltungen 2019

Buchveranstaltungen 2019

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Da der Beitrag letztes Jahr sehr gut ankam, habe ich auch für 2019 wieder alle größeren und vor allem wichtigen Buchveranstaltungen für Buchblogger und natürlich auch alle anderen Buchnerds und Lesesüchtigen zusammengestellt. Auch wenn die Leipziger Buchmesse bereits vorbei ist, habe ich sie der Vollständigkeit halber nochmals mit aufgenommen.

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Rezension „Elias & Laia – In den Fängen der Finsternis“ – Sabaa Tahir

One Verlag* | Gebundene Ausgabe | 528 Seiten | 18,00 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT (Achtung Spoiler, wenn man Band 1 und 2 noch nicht kennt):

Das Martialenimperium steht am Abgrund: Imperator Marcus überzieht das Land mit dem Blut der Unschuldigen, während Blutgreif Helena diese zu schützen versucht. Weit im Osten weiß Laia, dass sie den Nachtbringer aufhalten muss, und das ohne Elias. Denn Elias ist nun als Seelenfänger an die Zwischenstatt, das Geisterreich, gebunden. Dazu verdammt, einer uralten Macht bedingungslos zu dienen – auch wenn dies bedeutet, die Frau aufzugeben, die er liebt.

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Rezension „Einer wird sterben“ – Wiebke Lorenz

S. Fischer Verlag* | Broschierte Ausgabe | 271 Seiten | 14,99 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Sie ist allein im Haus. Allein mit ihrer Angst.
Sie kann mit niemandem sprechen. Nicht einmal mit ihrem Mann.
Was wissen die Leute im Auto?
Und vor allem, was werden sie tun?

Eines Morgens steht es plötzlich da. Das schwarze Auto. Mitten in der ruhigen Blumenstraße in einem gehobenen Wohnviertel. Darin ein Mann und eine Frau, die reglos dasitzen.
Stundenlang, tagelang.

Nach und nach macht diese stumme Provokation die Anwohner nervös. Allen voran Stella Johannsen, die sich immer und immer wieder die eine Frage stellt: Was wissen sie? Über die schreckliche Nacht vor sechs Jahren, als Stella und ihr Mann Paul einen schweren Unfall hatten. Einen Unfall, bei dem ein Mensch starb.

Sind sie deswegen hier? Was werden sie tun? Und wie viel Zeit bleibt Stella noch?

MEINUNG:

Von Wiebke Lorenz habe ich bisher Alles muss versteckt sein gelesen und mir hatte es äußerst gut gefallen. Mir gefällt, dass Wiebke immer wieder neue Thematiken in ihren Thrillern verwendet und keiner dem anderen gleicht.

Das Setting in Einer wird sterben ist sehr begrenzt, denn es besteht fast ausschließlich aus der Blumenstraße, die praktisch in jeder deutschen Stadt sein könnte. Es ist eine Straße, die in eine Sackgasse mündet und deren Bewohner den Personenkreis dieses Romans bilden. Dazu gehört auch Stella und ihr Mann Paul. Stella ist viel allein, da Paul Pilot ist. Paul ist Stellas einzige Familie und auch so ziemlich ihr einziger sozialer Kontakt neben Kater Paulchen und losen Kontakten in der Nachbarschaft. Es wird immer wieder deutlich, dass Stella es auch mit ihrer bereits verstorbenen Mutter nicht leicht hatte. Es gibt immer wieder Gedankenfetzen von Stella, die Zitat der Mutter offenbaren, die einem das Nackenhaar aufstellen lassen.

Die Kapitel in dem Buch sind schön kurz und enden fast immer mit einem Cliffhanger, was den Spannungsbogen ins Unermessliche treibt und man das Buch eigentlich nicht mehr zur Seite liegen möchte. Müsste man nicht Essen, Schlafen oder Arbeiten, hätte ich das Buch in einem Rutsch gelesen. Mir gefielen auch die vielen Wendungen und falschen Fährten, die die Autorin hier auslegt. Man fragt sich als Leser natürlich, warum das Paar vor dem Haus sitzt. Als es noch mehr Vorkommnisse in Stellas Haus bzw. Garten gibt, weiß man auch, dass es etwas mit ihr und dem was damals passiert ist, zu tun haben muss. Es wirkt dann auch plötzlich jeder Nachbar mal verdächtigt, auch wenn das für mich nicht so richtig glaubhaft war.

Mir hat gefallen, dass Stella, die recht labil wirkt und sich viel auf Paul stützt irgendwann endlich auf eigene Faust versucht herauszubekommen, was hinter dem allen steckt. Ich fand es authentisch, dass das seine Zeit brauchte. Das Ende war für mich dann absolut überraschend und ich fand es auch absolut großartig, weil ich es nicht erwartet habe. Werde ich auf jeden Fall nicht so schnell vergessen.

FAZIT:

Einer wird sterben hat mich rundherum überzeugt. Es war für mich ein absoluter Pager Turner, der unvorhersehbar, spannend und mitreißend war. Vermutlich heißt es jetzt wieder Warten bis ein neuer Thriller von Wiebke Lorenz erscheint.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

*Folgende Verlinkungen kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung.

Rezension „Wenn du das hier liest“ – Mary Adkins

Kindler Verlag* | Broschierte Ausgabe | 368 Seiten | 20,00 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Jades Leben liegt in Scherben, seit ihre Schwester Iris mit 33 Jahren an Krebs starb. Auch Smith, Inhaber einer maroden New Yorker PR-Agentur, hat mit dem Verlust zu kämpfen. Noch immer schreibt er seiner verstorbenen Assistentin Iris E-Mails, so sehr fehlt ihm ihre humorvolle Art. Als Smith herausfindet, dass Iris bis kurz vor ihrem Tod einen Blog über ihre Krankheit geschrieben hat, setzt er alles daran, ihn zu veröffentlichen und kontaktiert ihre Schwester – Jade jedoch vermutet, er wolle lediglich Geld machen, um seine Agentur zu retten. Kann es ein Happy End für zwei Menschen geben, die schon vor langer Zeit aufgehört haben, an ein Happy End zu glauben?

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Waiting on Wednesday #130

Waiting on Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.

Mein WoW dieser Woche: 

MIDNIGHT BLUE von L J Shen

Indigo Bellamy denkt nicht lange nach, als sie das Jobangebot erhält: Sie soll Alex Winslow, den größten Rockstar der Welt, auf seiner Welttournee begleiten und dafür sorgen, dass er nicht wieder auf die schiefe Bahn gerät. Doch das ist leichter gesagt als getan. Nicht nur ist Alex alles andere als begeistert über die Babysitterin, die ihm an die Seite gestellt wurde – vom ersten Moment an sprühen zwischen ihm und Indigo heftig die Funken. Dabei haben beide mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen und sind nicht bereit, ihr Herz erneut zu riskieren …

Warum ich darauf warte?

Mit der Sinners of Saint Reihe hat mich LJ Shen absolut überzeugt. Midnight Blue ist der neue Roman aus der Feder der Autorin, der nun auf Deutsch erscheint. Ich werde hier definitiv mal einen Blick darauf werfen.

Wann erscheint es?

30. August 2019

Rezension „Kaffee und Zigaretten“ – Ferdinand von Schirach

Luchterhand Verlag* | Broschierte Ausgabe | 192 Seiten | 20,00 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Ferdinand von Schirachs neues Buch »Kaffee und Zigaretten« verwebt autobiographische Erzählungen, Aperçus, Notizen und Beobachtungen zu einem erzählerischen Ganzen, in dem sich Privates und Allgemeines berühren, verzahnen und wechselseitig spiegeln. Es geht um prägende Erlebnisse und Begegnungen des Erzählers, um flüchtige Momente des Glücks, um Einsamkeit und Melancholie, um Entwurzelung und die Sehnsucht nach Heimat, um Kunst und Gesellschaft ebenso wie um die großen Lebensthemen Ferdinand von Schirachs, um merkwürdige Rechtsfälle und Begebenheiten, um die Idee des Rechts und die Würde des Menschen, um die Errungenschaften und das Erbe der Aufklärung, das es zu bewahren gilt, und um das, was den Menschen erst eigentlich zum Menschen macht. In dieser Vielschichtigkeit und Bandbreite der erzählerischen Annäherungen und Themen ist »Kaffee und Zigaretten« das persönlichste Buch Ferdinand von Schirachs.

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