Rezension „Es geschah in dunkler Nacht“ – Jane Shemilt

Blanvalet Verlag* | Broschiert | Übersetzer: Anja Schäfer | 384 Seiten | 12,90 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Die Ärztin Emma begleitet ihren Ehemann Adam mit den gemeinsamen Kindern Alice, Zoë und Sam für ein Jahr nach Botswana, wo Adam an einem Forschungsprojekt arbeiten soll. Das vermeintliche Abenteuer ihres Lebens entpuppt sich jedoch als Albtraum, denn eines Abends verschwindet Sam spurlos. Die verzweifelte Suche nach ihm bleibt erfolglos, und die ganze Familie droht daran zu zerbrechen. Schließlich kehren sie zurück nach England. Doch es scheint unmöglich, in ihren Alltag zurückzukehren. Denn auch ein Jahr nach Sams Verschwinden plagt Emma die Ungewissheit. Was geschah damals wirklich in Afrika?

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Rezension „Die Ladenhüterin“ – Sayaka Murata

Aufbau Verlag* |Gebundene Ausgabe | Übersetzer: Ursula Gräfe | 145 Seiten | 12,90 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Die literarische Sensation aus Japan: Eine Außenseiterin findet als Angestellte eines 24-Stunden-Supermarktes ihre wahre Bestimmung. Beeindruckend leicht und elegant entfaltet Sayaka Murata das Panorama einer Gesellschaft, deren Werte und Normen unverrückbar scheinen. Ein Roman, der weit über die Grenzen Japans hinausweist.
Keiko Furukura ist anders. Gefühle sind ihr fremd, das Verhalten ihrer Mitmenschen irritiert sie meist. Um nirgendwo anzuecken, bleibt sie für sich. Als sie jedoch auf dem Rückweg von der Uni auf einen neu eröffneten Supermarkt stößt, einen sogenannten Konbini, beschließt sie, dort als Aushilfe anzufangen. Man bringt ihr den richtigen Gesichtsausdruck, das richtige Lächeln, die richtige Art zu sprechen bei. Keikos Welt schrumpft endlich auf ein für sie erträgliches Maß zusammen, sie verschmilzt geradezu mit den Gepflogenheiten des Konbini. Doch dann fängt Shiraha dort an, ein zynischer junger Mann, der sich sämtlichen Regeln widersetzt. Keikos mühsam aufgebautes Lebenssystem gerät ins Wanken. Und ehe sie sichs versieht, hat sie ebendiesen Mann in ihrer Badewanne sitzen. Tag und Nacht.

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Rezension „Iron Flowers – Die Rebellinen“ – Tracy Banghart

Fischer Verlag* | Gebundene Ausgabe | Übersetzer: Anna Julia Strüh | 384 Seiten | 16,99 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Sie haben keine Rechte.
Sie mussten ihre Träume aufgeben.
Doch sie kämpfen eisern für Freiheit
und Liebe.

Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden, und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen – und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat.

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3 Bücher vom SuB #2

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Eigentlich sollte dieser Beitrag jeden Monat erscheinen, aber irgendwie habe ich es bisher nur geschafft einen Beitrag dieser Art online zu bringen, obwohl ich fleißig an den SuB-Büchern arbeite. Ich möchte mich gar nicht lange mit der Vorrede aufhalten und so starten wir gleich zu meiner Meinung zu den nächsten drei Büchern vom SuB, die ich 2018 gelesen habe.

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Rezension „Der Prinz und die Schauspielerin“ – Rose Snow

Independently published | Taschenbuch | 337 Seiten | 11,98 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Prinz Henry glaubt nicht an Märchen. Vor allem nicht an den Fluch seiner Familie, der den Untergang des Königshauses voraussieht. Der attraktive Herzensbrecher beschäftigt sich lieber damit, sein Leben in vollen Zügen zu genießen und der Klatschpresse einen Skandal nach dem anderen zu liefern. Bis zwei Schauspielerinnen unerwartet in sein Leben treten, von denen er sich einfach magisch angezogen fühlt – doch nur eine wird den tödlichen Fluch seiner Familie brechen können …

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Rezension „Wir sehen uns beim Happy End“ – Charlotte Lucas + Gewinnspiel

Bastei Lübbe Verlag* | Gebundene Ausgabe | 560 Seiten | 18,00 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Eine Geschichte ist immer nur so gut wie ihr Ende. Davon ist Ella überzeugt. Es gibt schon genug Unglück auf der Welt, wer braucht da noch Geschichten mit schrecklichem Ausgang? Deshalb schreibt sie sie kurzerhand um und gibt ihnen ein schöneres, nein, das richtige Ende.
Doch was ist, wenn das wahre Leben da nicht mitspielt? So wie bei Oscar, der vergessen hat, was Glück ist. Deshalb beschließt Ella, ihm ein Happy End zu schenken. Aber geht das überhaupt? Und was tut man, wenn der andere das gar nicht will?

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[Lesetipp] „The Woman in the Window“ – A. J. Finn

Blanvalet Verlag* | Broschiert | Übersetzer: Christoph Göhler | 544 Seiten | 15,00 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert …

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Rezension „Die Schlange von Essex“ – Sarah Perry

Eichborn Verlag* | Taschenbuch | Übersetzer: Eva Bonné | 496 Seiten | 24,00 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

London im Jahr 1893. Nach dem Tod ihres Mannes verlässt Cora Seaborne die Hauptstadt und reist gemeinsam mit ihrem Sohn Francis in den Küstenort Aldwinter. Als Naturwissenschaftlerin und Anhängerin der provokanten Thesen Charles Darwins gerät sie dort mit dem Pfarrer William Ransome aneinander. Beide sind in rein gar nichts einer Meinung, beide fühlen sich unaufhaltsam zum anderen hingezogen.

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Rezension „Libellenschwestern“ – Lisa Wingate

Rezension „Libellenschwestern“ – Lisa Wingate

Limes Verlag* | Gebundene Ausgabe | Übersetzer: Andrea Brandl | 480 Seiten | 22,00 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Ein bewegender Roman über das kraftvolle Band, das Geschwister verbindet, über verborgene Geheimnisse und ihre heilende Wirkung, wenn man sie endlich lüften darf …
Ihre Geschichte beginnt an einem schwül-heißen Sommerabend im Jahr 1939, doch erst über 70 Jahre später wird sie erzählt werden können ― aber davon weiß Avery Stafford noch nichts. Für sie hat das Leben keine Geheimnisse. Bis sie eines Tages auf die 90-jährige May Crandall trifft. Die Fremde erkennt ihr Libellenarmband, ein Familienerbstück, und sie besitzt ein Foto von ihrer Großmutter. Was hat May mit ihrer Familie zu tun? Avery stößt schon bald auf ein unglaubliches Geheimnis, das sie zurück in ein dunkles Kapitel ihrer Familiengeschichte führt …
Memphis, Tennessee, 1939: Die zwölfjährige Rill Foss und ihre vier Geschwister leben mit ihren Eltern in einem Hausboot auf dem Mississippi. Als die Kinder eines Tages allein sind, werden sie von angeblichen Beamten in ein Waisenaus gebracht. Rill hat ihren Eltern versprochen, auf ihre Geschwister aufzupassen. Ein Versprechen, das sie auf keinen Fall brechen will, aber es wird ihr alles abverlangen, vielleicht mehr als sie geben kann …

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Rezension „Der große Bruder“ – Ester Gerritsen

Aufbau Verlag* | Gebundene Ausgabe | Übersetzer: Gregor Hens | 132 Seiten | 18,00 € |Amazon* und im örtlichen Buchhandel

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INHALT:

Als Olivias großer Bruder Marcus sich nach Jahren wieder meldet, sind es nur noch fünf Minuten bis zu ihrem Gesellschaftermeeting. Er ist auf dem Weg in den Operationssaal, wo ihm das Bein amputiert werden soll. Bisher hatte Olivia alles unter Kontrolle. Eigentlich hatte sie immer die Rolle der großen Schwester gespielt. Doch nun muss sie das Meeting abbrechen, weil ihr die Sprache versagt. Kurz darauf zieht Marcus bei ihrer Familie ein und bringt alles durcheinander. Am Ende weiß sie nicht mehr, wer der Fremdkörper ist, wessen Leben gerade auf der Kippe steht, seines oder ihres.
Präzise und mit viel Humor erzählt Ester Gerritsen von den Geheimnissen und Missverständnissen, die eine Familie verkraften muss, und der Liebe, die trotzdem alles zusammenhält.

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